Aktuelle Ausstellungen                                   

Harry Raymon auf Sylt (Ausschnitt), 1964, Foto: Binette Schroeder

27. Januar bis 1. Mai 2012

Einmal Exil und zurück - Harry Raymon

Eröffnung: Donnerstag, 26. Januar 2012, 19.00 Uhr
Wo:
Schwules Museum, 2. OG (Eingang 1. Hof), Mehringdamm 61, 10961 Berlin
[2. OG nicht zugänglich für Rollstühle, Personenaufzug anfragbar]
Laufzeit:
27. Januar bis 1. Mai 2012
Kurator:
Wolfgang Theis

Eine Münchner Lokalgröße im Schwulen Museum? Harry Raymon hat auch Berliner Wurzeln: 1957 spielte er neben Horst Buchholz in Georg Tresslers Endstation Liebe einen jungen Arbeiter, in den frühen 1960er Jahren gehörte er zu den Mitbegründern des Forum Theaters am Kurfürstendamm, wo er inszenierte und als Schauspieler auftrat. Seine Schauspielausbildung absolvierte Harry Raymon nach dem Dienst in der US Army in Erwin Piscators Dramatic Workshop in New York. Seine ersten Auftritte wagte er dort und im Sommertheater, wo er mit Tony Curtis auf der Bühne stand.

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Accatone, Italien, Frankreich 1961, Regie: Pier Paolo Pasolini, Quelle: Deutsche Kinemathek

27. Januar bis 1. Mai 2012

Pier Paolo Pasolini
5. 3. 1922 – 2. 11. 1975
Hommage zum 90. Geburtstag


Eröffnung:
Donnerstag, 26. Januar 2012, 19.00 Uhr
Wo:
Schwules Museum, EG (Eingang 1. Hof), Mehringdamm 61, 10961 Berlin
[eingeschränkt barrierefrei zugänglich: drei Stufen]
Laufzeit:
27. Januar bis 1. Mai 2012
Kurator:
Wolfgang Theis

Pasolinis Leben sollte an einem Tag enden, an dem Allerseelen auf einen Sonntag fällt: das war 1958, 1969 und 1975 der Fall. Giuseppe Zigaina, Maler und seit 1948 mit Pasolini befreundet, geht den Hinweisen im Werk nach, die auf einen von langer Hand vorbereiteten Selbstmord verweisen. Nach Zigaina plante Pasolini seinen Freitod bereits für das Jahr 1969, lernte dann aber Maria Callas kennen, die ihm aus einer künstlerischen Krise half, und beschloss seinen Tod auf 1975 zu verschieben. Alle möglichen späteren Konstellationen waren ihm, nicht zuletzt wegen des fortschreitenden Alters, zu ungewiss. Zigainas Hypothese strukturiert unsere Hommage. Der Ritus des selbst erwählten Todes am Strand von Ostia ist Ausgangspunkt, um Leben und Werk Pasolinis zu befragen.

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Sauciere

6. Dezember 2011 bis Ende März 2012

„HirschFeldforschung. Fundstücke aus neuester Zeit - Objekte, Bücher, Dokumente“

Eröffnung: Dienstag, 6. Dezember 2011, 18.00 Uhr
Wo: Schwules Museum, Dauerausstellung im 1. OG
(Eingang 1. Hof), Mehringdamm 61, 10961 Berlin
Laufzeit: 6. Dezember 2011 bis Ende März 2012
Kurator: Dr. Jens Dobler

Fotos aus Indien, einen Koffer aus Hongkong, ein Gästebuch aus Frankreich, Geschirr aus Berlin und einen Reisepass von 1928 – dies und vieles mehr zeigt das Schwule Museum vom 7. Dezember 2011 bis zum 31. März 2012 in den Räumen der Dauerausstellung.

Es handelt sich um einige Beispiele aus dem Ertrag langjähriger Forschungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft nach den Resten des früheren Instituts für Sexualwissenschaft und dem Nachlass seines Gründers und Leiters Magnus Hirschfeld (*1868).

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Mehr Infos
Damenimitator Bobby Walden, um 1900, Starfotopostkarte, Berlin, Sammlung Sternweiler
seit 6. Dezember 2004


Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit -
200 Jahre Geschichte
Die ständige Ausstellung des Schwulen Museums

Am 6. Dezember 2004 eröffnete das Schwule Museum in den neuen Räumen seine einzigartige Dauerausstellung. Nun kann parallel zu den Wechselausstellungen ein Überblick über die schwule Geschichte in Deutschland mit Schwerpunkt Berlin präsentiert werden. Vorgestellt wird der Zeitraum von 1790 bis 1990. Er bildet das historische Fundament, auf dem das heutige schwule Selbstverständnis basiert.

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