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Bas Meerman, aus der Serie "Gezeichnetes Tagebuch", 1996-2004,
Bleistift, Collage und Aquarell auf Papier
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Zeichnung
19 Künstler zu Gast im Schwulen Museum
Eröffnungsrede
von Jörg Leidig In einer Gruppenausstellung präsentieren wir im Schwulen Museum aktuelle Arbeiten von 19 Künstlern, die das Medium Zeichnung als Ausdrucksform nutzen. Als unabhängiges, flexibles und am wenigsten materiell fixiertes Ausdrucksmittel hat die zeitgenössische Zeichnung vielfältige Funktionen. Die eingeladenen Künstler nutzen die Vitalität und Dehnbarkeit des Mediums als Prozess und Experimentierfeld, als Gedankenkonzentrat und Ideenspeicher, als Impulsgeber, Tagebuch, politisches Statement und Erzählform. Die Themenvielfalt ist Programm. Unsere Ausstellung versammelt Werke schwuler Künstler unterschiedlicher Generationen. Sie führt über ein an Konzepten, Stilen und Strategien reiches Feld, zeigt die Berechenbarkeit, das "Ausfransen" und den Laborcharakter einer Gattung, deren Wandlungsfähigkeit immer wieder überrascht. In der Ausstellung sind Arbeiten zu sehen von:
D-L Alvarez Marc Brandenburg Ole Bremer Jn. Ulrick Désert Heinz Emigholz Ueli Etter Jochen Flinzer Gerd Holzwarth Nikos Kalaitzis Peter Knoch Wilfried Laule Bas Meerman Wolfgang Müller Peter Nansen Scherfig Piotr Nathan Miron Schmückle Hannes Steinert Georg Weise Rommelo Yu |
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Pressestimmen
![]() Siegessäule, Ausgabe März 2004 "Wäre das Schwule Museum eine Party, hieße es jetzt: 18 Zeichner auf zwei exhibition floors. Ist es aber nicht. Außerdem sind die Zeichnungen allesamt in nur einem Stockwerk untergebracht und rocken trotzdem. 18 Künstler nutzen Pinsel, Stift und Kohle, um ihre Ideen, Gedanken und Gefühle auf ein leeres Blatt Papier zu bannen. Kaum eine andere Kunstform setzt der Fantasie weniger Grenzen. Anschauen, anspitzen, zeichnen!" zur Homepage die tageszeitung, Ausgabe 3. März 2004 "Die neue Ausstellung im Schwulen Museum heißt "Zeichnung". Einfach, schlicht, klar, präzise. Der Titel soll nicht täuschen: Es geht nicht um Zeichen und ums Gezeichnetsein, es geht weder um Signifikat noch um Signifikanten, es soll hier um nichts als Zeichnungen von schwulen Künstlern gehen. Wenn aber Zeichnungen das Thema sind, also Bleistift oder Edding und Papier, dann erwartet man Handwerk. Und neben dem Handwerk selbstredend eine tragende Idee." zur Homepage scheinschlag, Ausgabe 04/2004 "Die Klammer sexuelle Orientierung" bei einer derartigen Ausstellung kann wohl nur ein Sammelsurium ergeben und einen Beleg dafür liefern, daß es keine genuin schwule Ästhetik gibt, sondern nur schwule Künstler, die ihre Sexualität thematisieren oder auch nicht." zur Homepage |
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![]() Gefördert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und die Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsamt Berlin Mitte. |
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