Führung 26. September 2016 - 31. Oktober 2016

Kostenlose öffentliche Führungen im Schwulen Museum*

Führungen im Schwulen Museum* im September:

Donnerstag, 29. September um 18:00 Uhr Führung zu „Bühnenbild: Peter Kothe“ mit Kurator & „Gründungsmutti“ des Schwulen Museums* Wolfgang Theis

Führungen im Schwulen Museum* im Oktober:

Samstag, 1. Oktober um 16:00 Uhr Führung zu millionaires can be trans* // you are so brave*

Donnerstag, 6. Oktober um 18:00 Uhr Führung zu Bühnenbild: Peter Kothe. Ein ostwestdeutsches Leben

Samstag, 8. Oktober um 16:00 Uhr Führung zu Am I Dandy? Anleitung zum extravaganten Leben

Donnerstag, 13. Oktober um 18:00 Uhr Führung zu Ken. to be destroyed.

Samstag, 15. Oktober um 16:00 Uhr Führung zu Bühnenbild: Peter Kothe. Ein ostwestdeutsches Leben

Donnerstag, 20. Oktober um 18:00 Uhr Führung zu Ken. to be destroyed.

Samstag, 22. Oktober um 16:00 Uhr Führung zu Am I Dandy? Anleitung zum extravaganten Leben

Samstag, 29. Oktober um 16:00 Uhr Führung zu Am I Dandy? Anleitung zum extravaganten Leben

Nahezu jeden Donnerstag und Samstag finden im Schwulen Museum* Führungen mit Ausstellungskurator_innen und Volontär_innen statt. Die Führungen selber sind kostenlos, bezahlt werden muss nur der Eintrittspreis für das Museum* selbst.

Führungen für private Gruppen, Bildungsreisen ect. können unter kontakt(at)schwulesmuseum.de angefragt und gebucht werden. Für Führungen durch das Museum und seine Ausstellungen empfehlen wir eine Gruppengröße von maximal 25, für Führungen durch das Archiv maximal 15 Personen.

Aktuell 02. Oktober 2016, 18.30h

Queer Kitchen: Transfeindlichkeit versus Lesbenbashing?

Die Queer Kitchen wurde von uns mit dem Anliegen ins Leben gerufen, einen solidarischen Raum zu schaffen, in dem wir uns auch mit schwierigen und konliktbeladenen Diskussionen
in unseren Communities auseinandersetzen. Diese verbleiben unserer Meinung nach häufig zu stark im virtuellen Raum der sozialen Netzwerke, wo sie extrem verletzende und aggressive Dynamiken annehmen können. So kam es aktuell zu einem heftigen Schlagabtausch auf facebook im Vorfeld der Podiumsdiskussion über lesbische Sichtbarkeiten im Rahmen der Veranstaltung Dyke Out am 23.9. im SchwuZ.

Wie können wir mit solchen Konflikten umgehen? Lassen sie sich mit dem Appell, gerade auch angesichts des gegenwärtigen massiven gesellschaftlichen Rechtsrucks jenseits politischer Differenzen solidarisch zu sein, aus der Welt schaffen? Wo hören Differenzen auf und wo fängt Diskriminierung an, wo geht es um Herrschaftsverhältnisse und die eigene Verwobenheit darin und nicht mehr um bloße Meinungsverschiedenheiten?<wbr /> In der Podiumsdiskussion wurde weder auf den vorangegangenen Konflikt und kaum auf die politische Großwetterlage eingegangen. Wir laden deshalb alle, die die Debatte um Diskriminierung, Differenzen und möglichen Solidaritäten in der Szene doch führen wollen, zur nächsten Queer Kitchen ein.

Englisch/Deutsch: Wir werden dafür Sorge tragen, dass englisch- wie deutschsprachige Menschen teilnehmen können.

Lecture 09. Oktober 2016, 16.00h

Travestie in Russland heute

Diskussion mit Russlands bekanntester Drag Queen Zaza.

Eine Veranstaltung der russischen Kunstlergruppe QUADRAT in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum* und dem Magazin MÄNNER.

Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Moskau und dem wiedervereinten Berlin hat Travestie-Star Ikenna Amaechi die Moskauer Kolleg_innen Zaza Napoli und Aysa Aseeva zu der ersten großen deutsch-russischen Travestie-Gala in die deutsche Hauptstadt geladen.

Sie treten am 10. Oktober gemeinsam im Wintergarten auf und zeigen russische Travestiekunst, die trotz des sogenannten „Homo-Propaganda-Gesetzes“ von 2013 in Putins Reich populär ist wie eh und je. So kann man heute Zaza immer noch in Theatern, Clubs und bei Open-Air-Festen erleben. Legendär war Zazas Club-Show während der gesamten Winterolympiade in Sotschi, zu deren Besuch man sogar im Fernsehen warb. War dies nur ein listiger Schachzug Putins, um von der anwachsenden Homophobie im Land abzulenken? Soll die öffentliche Präsenz des Travestiestars die Probleme der queeren russischen Szene vergessen machen?

Das kann man Zaza direkt fragen, denn am Sonntag vor der Gala findet um 16 Uhr im Schwulen Museum* eine Diskussion mit ihr statt. Sie wird sich zuvor die Sammlung Travestie im Archiv des Schwulen Museum* zeigen lassen von unserem Archivleiter Dr. Wolfgang Cortjaens. Der wir danach auch an der Diskussion teilnehmen und Verbindungslinien und Unterschiede aufzeigen zwischen Travestie im homophoben (Nachkriegs)Deutschland unter §175 und Putins Russland heute.

Eintritt frei.

Veranstaltung

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Когда: 9 октября, 16.00

Где: Кафе при Schwules Museum*

Вход свободный

Приглашаем на встречу с российской дрэг-суперстар.

Заза Наполи приезжает в Берлин и придёт в гости к нам в Schwules Museum*! В воскресенье, 9 октября, в 16.00 в кафе при музее состоится встреча с Зазой, где мы будем рады видеть в том числе и русскоговорящую публику. На встрече мы обсудим с Зазой современное состояние дрэг-культуры в России и посмотрим, существуют ли параллели между жизнью дрэг-квин в путинской России и гомофобной послевоенной Германии с её печально знаменитым  параграфом 175. На дискуссию вход свободный.

Заза приезжает в Берлин по приглашению своей берлинской коллеги Икенны Амечи, чтобы совместно отпраздновать 25-летие партнёрства между Германией и Россией на первом российско-немецком дрэг-гала в Берлине. Заза, Икенна и Ася Асеева, также знаменитая российская драг-артистка, выступят вместе 10 октября в Винтергартене.

Встреча и выступление организованы российской арт-группой "Квадрат" совместно с Schwules Museum* и журналом MÄNNER.

Подробнее о событии

Lecture 13. Oktober 2016, 19.00h - 13. Oktober 2016

„Der jüdische Dandy: Die Selbstinszenierung des Theodor Herzl“

War Theodor Herzl, der Begründer des politischen Zionismus, ein „jüdischer“ Dandy? War er gar der Typus des eitlen Stutzers, der die Wiener Kaffeehäuser um 1900 bevölkerte? Diesen umstrittenen Fragen wird in diesem Vortrag ebenso nachgegangen wie Herzls auratischer Autorität, die er durch sorgfältige Kleidung zu unterstreichen pflegte, um sich bei seinen Reden bühnenwirksam in Szene zu setzen. Veranstaltung

Lecture 20. Oktober 2016, 19.00h - 20. Oktober 2016

Drag Kings and Dandies... What's the Diff? Historical and Contemporary Perspectives

Diane Torr is a performance artist working in dance, drag king performance, installation, film and video. She now lives and works between Glasgow, Berlin, and New York. She is a visiting lecturer at Glasgow School of Art, Stockholm University of Arts, and Freie Universität Berlin. Diane is best-known internationally as one of the pioneers of “drag king” performance (female-to-male drag) and co-directed and co-curated, together with Berlin artist, Bridge Markland, the godrag! Festival at Tacheles, Berlin, 2002. For over 20 years, Diane has taught her renowned Man-for-a-Day workshop across Europe and North America. She is the co-author of the 2010 book: Sex, Drag and Male Roles; Investigating Gender as Performance.

Event

Lecture 03. November 2016, 19.00h - 03. November 2016

(How to) Dandy digital: Transformation dandyesker Selbstdarstellung im virtuellen Raum

Die Identifikation einer Dandizette oder eines Dandies findet anhand ihres/seines Kleidungsstil statt, durch den sich das Individuum zur sozialen Umgebung positioniert. Besonders bei Jugendlichen ist die Teilnahme an Facebook und co. obligatorisch um nicht sozial abgehängt zu werden. Bieten die visuellen Repräsentationen in sozialen Netzwerken Möglichkeiten sich als Dandizette oder Dandy zu positionieren? Eine Anleitung.

Alexander Tilgner, geboren 1983 in Oldenburg, Kunstpädagoge. Seit 2011 Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Birgit Richard am Institut für Kunstpädagogik der Goethe Universität Frankfurt. Forschungsschwerpunkte: Gamestudies, Fanstudies, Web 2.0.-Studies. Gerade ist er in der Endphase seiner Doktorarbeit zum Thema „Kommunikative fankulturelle Praxis als Membran zwischen haptischer & digitaler Uniform(ität)“.

Veranstaltung