Führung 01. Mai 2017 - 30. Juni 2017

Öffentliche Führungen im Schwulen Museum*

Donnerstag, 22. Juni um 18:00 Uhr Kurator_innenführung zu Siegfried Wagner auf Deutsch.

Samstag, 24. Juni um 16:00 Uhr Führung zu Tapetenwechsel 2.1 auf Deutsch.

Donnerstag, 29. Juni um 18:00 Uhr Führung zu Tapetenwechsel 2.1 auf English.

Sonntag, 02. Juli um 16:30 Kurator_innen-Führung zu Winckelmann auf Deutsch.

Donnerstag, 06. Juli um 18:00 Führung zu Winckelmann auf Englisch.

Samstag, 08. Juli um 16:00 Führung zu Tapetenwechsel 2.1 auf Englisch.

Donnerstag, 13. Juli um 18:00 Führung zu Winckelmann auf Deutsch.

Samstag, 15. Juli um 16:00 Führung zu Tapetenwechsel 2.1 auf Deutsch.

Samstag, 22. Juli um 16:00 Führung zu Winckelmann auf Englisch.

Donnerstag, 27. Juli um 18:00 Kurator_innen-Führung zu Odarodle mit auf Englisch.

Samstag, 29. Juli um 16:00 Führung zu Tapetenwechsel 2.1 auf Deutsch.

Die Führungen sind kostenlos, bezahlt werden muss nur der Eintrittspreis für das Museum* selbst.

Führungen für private Gruppen, Bildungsreisen etc. können unter fuehrungen(at)schwulesmuseum.de angefragt und gebucht werden. Für Führungen durch das Museum und seine Ausstellungen empfehlen wir eine Gruppengröße von maximal 25, für Führungen durch das Archiv maximal 15 Personen.

Aktuell 13. Juli 2017, 20.00h

»Mein wunderbares Westberlin« - Panel zum Film

Ergänzend zu den Kinovorführungen in ganz Berlin zeigt das Schwule Museum zusammen mit der Edition Salzgeber am 13. Juli 2017 Ausschnitte aus MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN in Anwesenheit des Regisseurs. Anschließend diskutiert ein Panel mit Jochen Hick, Dr. Birgit Bosold, Dorothée von Diepenbroik, Khary Polk, Naomi No Donath und Karl-Heinz Steinle den Film und seine Entstehung.

MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN nimmt uns mit auf eine faszinierende schwule Zeitreise: Durch die lebendige Subkultur der 50er und 60er im Schatten des § 175; in die 70er, jene Zeit der bahnbrechenden Emanzipationsbewegungen und gesellschaftlichen Umbrüche; und in die 80er, die geprägt waren von einer Ausdifferenzierung queerer Lebensentwürfe, aber auch den verheerenden Folgen von Aids. Dabei lässt der Regisseur Jochen Hick prominente und weniger prominente Protagonisten zu Wort kommen: Aktivisten und Lebenskünstler, Travestie-Stars und Museumsgründer, Filmregisseure und Clubbetreiber, Modemacher und DJs. Sie erzählen von persönlichen und gesellschaftlichen Kämpfen, erinnern sich an heimliche Blicke und rauschhaften Sex, legendäre Partys und wütende Demonstrationen, leidenschaftliche Streits und ungeahnte Bündnisse. Zusammen mit zum Teil noch nie gesehenem Archivmaterial, unter anderem aus dem Archiv des Schwulen Museums*, entsteht so ein faszinierendes Panorama des schwulen West-Berlins – und von dessen gesellschaftlichen Folgen für heute.

Dorothée von Diepenbroick (Filmemacherin), Khary Polk (Kulturkritiker und Schriftsteller) und Naomi Noa Donath (Videoaktivistin) haben sich praktisch und theoretisch mit der filmischen Darstellung der Geschichte von Gruppen der LGBTIQ-Community beschäftigt. Dr. Birgit Bosold (Vorstand SM*) Jochen Hick (Regisseur und Produzent) und Karl-Heinz Steinle (Historiker) berichten am Beispiel von MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN von den Herausforderungen, Dokumente zu recherchieren und zu beschaffen, Protagonisten anzusprechen und einen historischen Dokumentarfilm zu gestalten, zu produzieren und heraus zu bringen. Dabei geht es um die Frage, wie Filme über die LGBTIQ-Community entstehen und zukünftig entstehen können. Neben einer kritischen Diskussion soll die Veranstaltung vor allem auch ein Diskussionsforum für und Erfahrungstransfer an alle Gruppen der LGBTIQ-Community sein, um zu überlegen, wie andere und weitere Filme über gemacht werden können und welche Herausforderungen dabei jeweils mit der Sicherung von Archivmaterialien, Gewinnung von Protagonisten, mit der Finanzierung auftreten können.

Einlass: 20:00 | Screening: 20:30 | Facebook-Event | Tickets

Aktuell 20. Juli 2017, 18.00h

“Keep on Dancing Till The World Ends”

A Manifestation-Parade from Motzstraße 24 (Speisekammer im Eldorado) to Schwules Museum*, Lützowstrasse 73, led by Dusty Whistles.

Starting at the foot of the former legendary “Eldorado,” Dusty Whistles, posthuman drag monolith and queen of the night, will perform an invocation redrawing the lines through the past of our queer ancestry towards our very uncertain futures, drenched in the pregnancy of our temporal becomings. It is a call for strength, a recentering in struggle, and a song of gratitude for those whom we have lost, ending in a parade, prancing through the local “gayborhood,” accompanied by song, poetry, dance, and drag performance. 

Dusty Whistles is a posthuman drag performer and multidisciplinary artist coming from New York. Her drag persona is a living network of relation expressed through a point of multiple intersections of lifeforms and experiences. She has been a resident of Berlin for the last 10 years, participating in the cities political counter culture and artistic communities. She is self taught in her artistic disciplines, and came of age as a drag performer under the care and community fostered by the immortal goddess Olympia Bukkakis. She is the “mother”/founder of Faux Real, Berlin’s first and only drag performance night featuring exclusively the art of women and trans drag performers, and her work has been shown in various drag performance evenings in Berlin’s nightlife. She has also shown her work in Berlin’s artistic institutions, such as the nGbK, Schwules Museum, Gemäldegalerie, Volksbühne Rote Salon, Ballhaus Naunynstrasse, and the Kunstfabrik am Flutgraben.

Meeting point: Motzstraße 24/at the corner of Kalckreuthstraße

Event in English with German translation.

Aktuell 20. Juli 2017, 19.00h - 22. Juli 2017

Reconnective Cruising™

Mehrmals im Laufe des Ausstellungszeitraums wird Daniel Bernhard Cremer (aka GAIABOI, seine ökosexuelle Hippie-Persona) körperlich anwesend und als Teil der Ausstellung zu besichtigen sein. Seine Präsenz als lebendes Exponat im Schwulen Museum* dient dabei augenscheinlich dem Zweck, die schwulen Kulturtechniken des "Cruising" zu demonstrieren und zugleich allen Besucher_innen von Odarodle die Möglichkeit intimer Begegnung anzubieten. Ähnlich wie ein Komparse in einem folkloristischen Freilichtmuseum oder das lebende Schaustück einer ethnologischen Sammlung, wird GAIABOI symbolische Gesten und Formen sozialen Austauschs auf eine Weise performen, die so sehr Authentizität behauptet wie sie fiktional ist. Seine offensichtlich verkörperte Positionierung als weiß, cis-männlich, Deutsch und möglicherweise schwul übertreibt dabei die Positionierung des unterstellten "Subjekts" des Schwulen Museums* selbst, was als eine nicht unbeabsichtigte Problematisierung einer Repräsentatierbarkeit des "Anderen" impliziert. Durch die Betonung der grundsätzlichen Fiktionalität des ethnologischen Blicks und das Spiel mit den Kraftverhältnissen von "Schauen und Angeschaut-Werden", nimmt sich GAIABOI nicht nur vor, schwules "Cruising" als sexuell vieldeutige Performance nachzubilden, sondern erprobt zugleich eine Neudefinition dessen, was intime Begegnung und Austausch zwischen Fremden bedeuten kann – ganz seinem persönlichen Wunsch folgend, ein "Walking Retreat Center" zu werden. 100% Anonym und Diskret, 100% Bedingungslos!

Daniel Bernhard Cremer / GAIABOI (1983, Mönchengladbach, Westdeutschland) arbeitet als Autor, Performer und Regisseur. Als Regisseur inszenierte er Opern, gestaltete kollektiv erdachte Theaterstücke mit und initiierte partizipatorische Projekte. Nachdem er zwischen 2010 und 2014 eine Serie performativer Simulationen unter dem Label TALKING STRAIGHT herausbrachte, wurde er eines der Gründungsmitglieder der gleichnamigen Theatergruppe, mit der er bis Ende 2016 arbeitete. Mit TALKING STRAIGHT trat er am Studio R / Maxim-Gorki-Theater, Theater Neumarkt Zürich, an den Münchner Kammerspielen und dem "Stückemarkt" des Berliner Theatertreffens auf. Solo-Performances wurden u.a. am Theater Bremen, dem Theater Basel und in der Berlinische Galerie, der Gesellschaft für aktuelle Kunst Bremen und der nGbK Berlin (Christopher Street Denial, 2014) gezeigt. Seinem Interesse folgend, neue Ausdrucksformen sexueller Lust und Intimität zu schaffen, sieht Daniel sich als Teil der ökosexuellen Bewegung, einer Strömung in der zeitgenössischen Kunst und Sexualitätspolitik, die die Erde als Geliebte_n ansieht und darauf abzielt, neue Praktiken zu erfinden, mit der Natur und miteinander in Verbindung zu sein. Mit dem Künstlerinnen/Aktivistinnen-Paar Annie Sprinkle und Beth Stephens, die diese Bewegung stark inspiriert haben, kollaborierte er kürzlich bei der documenta 14 in Kassel, wo er als Performer und Ko-Regisseur an der "Ecosexual Walking Tour" der beiden Künstlerinnen teilnahm und in ihrer Performance "Sidewalk Sex Clinic" kostenlose ökosexuelle Beratung anbot. Seine nächste Soloshow, "BORN TO MAKE YOU HAPPY", wird am 16. September 2017 am Mousonturm in Frankfurt (Main) Premiere haben, als Teil des Musikfests Fankfurt.

20.07. 19:00-End; 21.07.2017 14-18 Uhr; 22.07.2017 14-19 Uhr; 

Aktuell 21. Juli 2017, 18.00h

»The Five Ages« Performance by Benny Nemerofsky Ramsay

Eine florale Archäologie, die die symbolische Beziehung zwischen menschlicher Historie und Pflanzenwelt, besonders im Kontext queerer Ästhetik, erforscht. Das Kunstwerk ist hauptsächlich von Postkartenbildern der „Weissbierstube“ im ehemaligen Berlin Museum beeinflusst – Örtlichkeit für die „Eldorado“-Ausstellung 1984. Die Weissbierstube war legendär für ihr sonntägliches Brunch-Buffet und Treffpunkt für Westberliner schwule und lesbische Aktivist_innen, Künstler_innen und Akademiker_innen. Die Postkarten zeigen ein Buffet mit üppigen Blumenbouquets zur Dekoration. Der Künstler hat aus diesen Bildern seine Inspiration gezogen.

Er wählt fünf Blumen aus, die fünf eigene Momente in der Geschichte von "El Dorado" symbolisieren. Die Blumen weisen sowohl auf die Inkarnation von „El Dorado“ als Nachtlokal und Ausstellung, als auch auf die ursprüngliche Bedeutung hin: ein sagenhafter, ferner Ort voller utopischer Sehnsucht. Die Blumen stehen in einer Keramikvase, die vom Künstler speziell für diesen Zweck entworfen wurde. Die Vase hält für jede Blume eine eigene Öffnung bereit, arrangiert die Blumen so, dass sie kontrapunktisch interagieren und erschafft so ein Bouquet der kollidierenden und überlappenden Zeitlichkeit. Eine Führung begleitet die Kunstinstallation, in der der Künstler die Geschichte der fünf Zeitalter nacherzählt, während er die Blumen in der Vase anordnet.

Benny Nemerofsky Ramsay (*1973 in Montréal, Kanada) ist Künstler und Tagebuchschreiber. Seine künstlerischen Herangehensweisen sind Sound, Video und Text, die die Geschichte des Gesangs, die Übersetzung von Liebe und Emotion in Sprache und das Wiedererwachen und die Manipulation von Stimmen – gesungen, gesprochen oder geschrien – eingehend betrachten. In seiner Arbeit findet man Glocken, Blumensträuße, verwunschene Wälder, Raumteiler, schwule Leitfiguren, Glitter, Blattgold, Liebesbriefe, fingierte Gemälde, Madrigale, Megaphone, Spiegel, nackte Männer, Gebärdensprache, Untertitel und die Stimmen von Vögeln, Knabensopranisten, Altistinnen, Countertenöre und Sirenen. Nemerofskys Arbeiten wurden umfassend in Kanada, Europa und Ostasien gezeigt. Seine Arbeiten finden sich in der permanenten Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien, im Polin Museum für die Geschichte der polnischen Juden in Warschau, in der Thielska Galleriet in Stockholm und in der National Gallery von Kanada. Nemerofsky ist aktuell Doktorand am Edinburgh College of Art. 

Veranstaltung auf Deutsch und Englisch.

www.nemerofsky.ca

 

Photo Credits: Weissbierstube im Berlin Museum, Lindenstraße 14

Aktuell 25. Juli 2017, 20.00h

Babyhay (takesallday)

Babyhay erscheint in einer „Durational Party Performance“ am Ort des originalen „Eldorado“-Cabarets, heute ein schwuler Fetischclub, als der Geist Berlins queerer Vergangenheit und Zukunft. Aus ihrem Bett im Darkroom-Keller des Mutschmann’s wird Babyhay ihr Bild in die dumpfe Leere des Online-Space projizieren. Ihr Inhalt, ihre Ziele und ihre Identität bleiben vorsätzlich unklar- dabei ist die einzige Konstante, dass sie unablässig auf uns zurückblickt. Sie lebt in einer simulierten Welt, wo alles komfortabel erscheint, alles einfachen Erfolg verspricht. Mit dieser laissez-faire Attitüde - dem Traumland des Internets - versucht sie eine Atmosphäre zu entwickeln, die uns in eine Hypnose lockt. Sie kann uns nur sehen, weil wir sie anschauen: die Performance wird live auf Facebook und Instagram ausgestrahlt, zwei der meistgenutzten Social-Media-Plattformen. Sie greift dich an wo immer du auch bist, ergreift Besitz von deinem Bildschirm – ist sie niedlich oder nervig, ist das angenehm oder unheimlich? Wer ist sie, nein, was ist sie, ist sie überhaupt eine „Sie“? Die permanente Selbst-Aufnahme, Selbst-Entblößung und akkumulierende Selfie-Tyrannei, die alle Feeds, alle Streams und alle Wege der Kommunikation verschmutzt, wird möglich durch die lange Dauer der Performance sowie der Benutzung mehrerer Geräte, von Computern über Tablets bis hin zu Smartphones. Die Veranstaltung ist sowohl vor Ort öffentlich zugänglich, als auch online anschaubar und wird von DJ-Sets, Drinks und Zuschauerbeteiligung begleitet.

Das Mutschmanns: ehemaliges Eldorado, eine legendäre Transvestitenbar; zwischenzeitlich Schwulenclub Querelle und - vor der Transformation zum „Mutschmanns“ - das Café Connection. Die Örtlichkeit beherbergte seit 1926 schwule Etablissements, eine Manifestation mannigfaltiger Zeiten und Attitüden, die Nachtleben und Feierkulturen prägten. Babyhay widmet sich dieser Geschichte, führt aber auch die Mutabilität der Körper als „images on display“ vor, vermittelt durch das Internet, Smart Phones und Social Media.

António Onio (1989) hat Tanz an der School for New Dance Development, in Amsterdam studiert. Seit 2011 begann António seine eigenen Werke, wie auch Werke in Kooperation mit Miguel Pereira, Tian Rotteveel, Igor Dobricic, Diego Gil, Tiago Guedes und Anderen zu entwickeln. Im Jahr 2013 erhielt er das DanceWeb-Stipendium in Wien, Österreich. Seit 2010 liegt der Fokus seiner künstlerischen Arbeit auf den dünnen Trennlinien zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen und dem Körper als Werkzeug. Seine Praxis befasst sich besonders mit queeren Themen, der Hinterfragung der eigenen Rolle in der westlichen Gesellschaft, der Langlebigkeit von Homophobie und Patriarchat, wie auch dem unablässigen Werben für Verletzlichkeit, Zartheit und Biegsamkeit als Waffen um jenes System zu bekämpfen, das uns jeden Tag so schnell einfängt.

Diese Veranstaltung findet auf Englisch (ohne Übersetzung) statt.

Photo Credit: Courtesy of the artist

Aktuell 30. Juli 2017, 18.30h

Lesbisches Gedenken in der Diskussion

Die "Gedenkkugel", das von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten bislang nicht genehmigte Gedenkzeichen für lesbische Frauen in Ravensbrück, kommt ins Schwule Museum*.
Veranstaltung in Kooperation mit der Initiative „Autonome feministische FrauenLesben aus Deutschland und Österreich“

Für die Initiative spricht Wiebke Haß. Vortrag von Corinna Tomberger, FU Berlin: Die Ordnung des Gedenkens. Soziale Ein- und Ausschlüsse in der Erinnerungskultur.

Im Anschluss Diskussion und Enthüllung der Gedenkkugel in den Ausstellungsräumen des Schwulen Museums*.

Photo Credits: Agnes Witte

Veranstaltung auf Deutsch.

Lesung 17. September 2017, 18.30h

Buchpräsentation: In the Province of the Gods

Am 17. September um 18.30 Uhr wird bei uns das neue Buch von Kenny Fries vom Autor selbst vorgestellt: In the Province of the Gods. Manche werden Kenny Fries noch von seinem Interview kennen, das Teil unserer Ausstellung Homosexualität_en war.

Sein neues Buch beschreibt eine tiefe Selbstfindungserfahrung als behinderter Ausländer in Japan, einer Gesellschaft, die Abweichungen traditionellem heteronormativem Verhalten ablehnend gegenübersteht. Bei dem Besuch von Gärten, der Erfahrung von Noh und Butoh, und dem Treffen mit Künstler_innen und Gelehrt_innen, entdeckt der Erzähler auch behinderte Götter, einen einäugigen Samurai, blinde singende Priester und Atomschlagüberlebende. Als er eine positive HIV-Diagnose bekommt, werden all seine Annahmen über Japan, den menschlichen Körper und Sterblichkeit erschüttert und er muss einen Weg finden, ein Leben unter neuen Bedingungen zu beginnen.  

Kenny Fries wird das Buch persönlich in unserem Museum präsentieren, ausgewählte Passagen vorlesen  und mit den Zuhörer_innen diskutieren. Fries ist auch Autor von Body, Remember: A Memoir, The History of My Shoes und The Evolution of Darwin's Theory. Er is außerdem Herausgeber von Staring Back: The Disability Experience from the Inside Out.

Er unterrichtet am Goddard College "Kreatives Schreiben" und hat den renommierten Preis Creative Capital erhalten.