Führung 18. Mai 2008

Internationaler Museumstag

Sonderführung zum Motto: "Museen und gesellschaftlicher Wandel".

Event 27. Mai 2008, 13.00h

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Am 12. Dezember 2003 fasste der Deutsche Bundestag den Beschluss, ein Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen zu errichten.
75 Jahre nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten und 60 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist es nun endlich erreicht, dass die Bundesrepublik Deutschland den verfolgten Homosexuellen einen Gedenkort widmet. Am 27. Mai 2008 wird das Denkmal auf Einladung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Event 10. August 2008

Begleitbuch zur Ausstellung: brucks. leben. sammeln. kunst

Vorstellung des Begleitbuches zur Ausstellung brucks. leben. sammeln. kunst mit Eberhardt Brucks.
1917 in Berlin-Lichtenrade geboren, besuchte Eberhardt Brucks ab 1936 die Textil- und Modeschule Berlin. In diese Zeit fielen seine ersten homosexuellen Erlebnisse. Noch vor Abschluß seiner Ausbildung wurde Eberhardt Brucks 1938 zum Arbeitsdienst eingezogen. Wehrdienst und Dienstverpflichtung als Soldat folgten. Erst nach der Entlassung aus der russischen Kriegsgefangenschaft konnte sich Eberhardt Brucks der Kunst zuwenden.
Neben ersten Einzel-Ausstellungen 1951 in Berlin und 1952 in Lüdenscheid erschienen Illustrationen von Eberhardt Brucks nun auch in der deutschen Homosexuellenpresse. In der Zeitschrift Hellas wurden 1953 und 1954 seine Zeichnungen publiziert.
In den 60er Jahren wirkte er beim Berufsverband Bildender Künstler. Neben der Übernahme kleiner Filmrollen war Eberhardt Brucks bis in die 80er Jahre als freischaffender Grafiker tätig und lebt heute in Berlin.

Event 30. August 2008

Lange Nacht der Museen

Das Schwule Museum präsentiert die Ausstellung L-Projekt. Lesben in Berlin von den 1970ern bis heute. Die Schau zeigt erstmals das differenzierte lesbische Engagement in der Politik und Kultur der Stadt Berlin.

Aktuell 10. September 2008

Nachruf - Gerd Brinker (10.1.1959-10.9.2008)

"And the music won´t feel like it did when we felt it with you."
Deine Freundinnen und Freunde

Event 11. September 2008

"Herstory of Sex": Beziehungen, Sexkapaden, Toys

Begleitveranstaltung zur Ausstellung L-Projekt. Lesben in Berlin von den 70er Jahren bis heute.

Event 24. September 2008, 16.00h

Finissage der Ausstellung: Frenchy - Damenimitator, Travestielokalbesitzer und Kostümschneider

Feiern Sie mit uns bei Sekt, Kaffee und Gebäck den Ausklang der Ausstellung über den Damenimitator, Travestielokal-Besitzer und Kostümschneider Frenchy (Harald Linss). Neben Frenchy werden Weggefährten aus der Travestie-Szene sowie  Freunde des Künstlers aus Hamburg und Berlin anwesend sein, die gerne für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. Höhepunkte der Veranstaltung bilden die Show-Einlagen der Damenimitatoren Christina aus Amsterdam und Madame Kio in von Frenchy eigens für diese Veranstaltung gefertigten Outfits. Außerdem wird Peggy Markow auftreten und Berliner Chansons vortragen.

Event 25. September 2008

Die Lesbe in der DDR - eine allseits gebildete Persönlichkeit?!

Ein Gesprächsabend mit Dr. Ursula Sillge, Initiatorin des Sonntagsclubs sowie Mitbegründerin und Leiterin des Lila Archivs.

Event 09. Oktober 2008, 19.00h

Lesben in der Kirche: Gastrecht - Zwischen Verteufelung und Akzeptanz

Ein Abend mit der Dipl.-Theologin Christine Hackenberger im Rahmen der Ausstellung L-Projekt. Lesben in Berlin von den 1970ern bis heute.

Event 22. Oktober 2008

Podiumsdiskussion: Homosexuelle Polen in Berlin

Mit den Gästen Colin de la Motte-Sherman (MeRSI: Menschenrechte und sexuelle Identität), Thomas Sielaff (SchwuZ) und Kasia Lachowicz (Tolerancja Po Polsku / Toleranz auf Polnisch, maneo).

Event 30. Oktober 2008, 19.00h

Filmvorführung: "Warum wir so gefährlich waren"

Regisseurinnen Songül Bitis, Samira Mahmud, Colin Müller, Marie Schlingmann werden angefragt.
Begleitveranstaltung zur Ausstellung "L-Projekt. Lesben in Berlin von den 70er Jahren bis heute".

Event 19. November 2008, 13.00h

Feierliche Übergabe der Sammlung Sternweiler

Eine der weltweit bedeutendsten Privatsammlungen zur Kulturgeschichte der
Homosexuellen – die Sammlung Sternweiler – konnte für das Schwule Museum
Berlin mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und zahlreicher privater
Spender gesichert werden. Die Sammlung Sternweiler, die der Museumsmitbegründer Dr. Andreas Sternweiler über viele Jahre zusammengetragen hat, besteht aus ca. 6.000 einzelnen Objekten und Konvoluten, darunter Gemälde, Zeichnungen, Drucke, Skulpturen, Fotografien und Dokumente, die für zukünftige Ausstellungen des Museums und die wissenschaftliche Arbeit eine reiche Quelle bieten werden.

Event 19. November 2008, 19.00h

"Das Burlebübele mag i net" - Lesbenbewegungen in Ost- und Westberlin - zwei Portraits

Begleitveranstaltung zur Ausstellung L-Projekt. Lesben in Berlin von den 70er Jahren bis heute. Ein Dokumentarfilm von Roman Klarfeld, Anke Schwarz und Sandra Stoll, Berlin 2008, ca. 45min.

Lesung 27. November 2008, 19.00h

Lesung mit Traude Bührmann: Von Artemesia bis Zornige Zora. Zur Namensgebung von Lesbenprojekten von 1970-2008

Begelitungsveranstaltung zur Ausstellung L-Projekt. Lesben in Berlin von den 1970ern bis heute

Event 27. November 2008, 19.00h

Film- & Videoabend: "Queer Projections"

Begleitveranstaltung zur Ausstellung L-Projekt. Lesben in Berlin von den 70er Jahren bis heute

Aktuell 04. Dezember 2008

Nachruf - Eberhardt Brucks (29.11.1917-4.12.2008)

"So bin am ganzen Leibe ich, so bin ich und so bleibe ich. Yes Sir!"
Zarah Leander / Ralph Benatzky

Event 06. Dezember 2008, 19.30h

Finissage der Ausstellung: L-Projekt

Marina Zwetajewa, 1892 in Moskau geboren, war und ist neben Anna Achmatova die bedeutendste Lyrikerin Russlands. Sie ist eine der großen Liebenden der Weltliteratur, eine Liebende voller Maßlosigkeit in einer auf Maß bedachten Welt.
1991 begann Maike Nowak, die große russische Dichterin Marina Zwetajewa zu vertonen. Sie ging dazu nach Russland, wo sie mehrere Jahre in einem eigenen Haus auf dem Land lebte. Sie erhielt mehrere Preise für den Zyklus: Raubst mir nicht die lebendige Seele, erschienen im conMedia Verlag Köln. In Moskau wurde sie beim größten Lied-Komponisten-Festival mit dem Hauptpreis für den Titel Rasluka (Abschied) geehrt.