Aktuell 06. Dezember 2014 - 23. Februar 2015

Veranstaltungsreihe: "screening desire"

Mo., 08.12.2014, 19:30 Uhr
HU Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Hörsaal 2002
Die Möglichkeiten und Grenzen, alternative Pornographie herzustellen
Vortrag mit Jürgen Brüning
Zutritt ab 18 Jahren.

Do., 11.12.2014, 19:30 Uhr
HU Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Hörsaal 2002
Feminist Porn Book
Buchpremiere der deutschen Ausgabe
Zutritt ab 18 Jahren.

Mo., 15.12.2014, 19 Uhr
Schwules Museum*, Lützowstr. 73
Küss mich, Libussa – Sophie Strohmeier liest aus ihrem lesbischen Pornoroman die schlüpfrigen Stellen vor
Im Rahmen des Salons im SchwuMu, Eintritt/Spende 4 €, inkl. Begrüßungssekt
Zutritt ab 18 Jahren.

Mi., 17.12.2014, 18 Uhr
Schwules Museum*, Lützowstr. 73
Führung durch die Ausstellung „Porn That Way“ mit Kuratorin Patsy l‘Amour laLove
Kostenlos für Student_innen
Zutritt ab 18 Jahren.

Do., 08.01.2015, 19 Uhr
Schwules Museum*, Lützowstr. 73
PorNo: Eine umstrittene Position in der feministischen Philosophie
Vortrag mit Mari Mikkola
Zutritt ab 18 Jahren.

Mo., 12.01.2015, 19:30 Uhr
HU Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Hörsaal 2014B
Erregung dekonstruieren? Zur Affekttheorie in der queeren Pornografie
Vortrag mit Sarah Schaschek
Zutritt ab 18 Jahren.

Mi., 14.01.2015, 19 Uhr
Schwules Museum*, Lützowstr. 73
Führung durch die Ausstellung „Porn That Way“ mit Kuratorin Laura Méritt mit feministischer Perspektive

Do., 15.01.2015, 19 Uhr
Schwules Museum*, Lützowstr. 73
Trans*Porn Perspectives
Vortrag mit Kay Garnellen
Zutritt ab 18 Jahren.

Mo., 19.01.2015, 20.00 Uhr
HU Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Hörsaal 2014B
Imaginierte Natürlichkeit und Pornographie
Vortrag mit Marlene Pardeller
Zutritt ab 18 Jahren.

Do., 22.01.15, 19:30 Uhr
HU Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Hörsaal 2002
Naked Opera: Die Pornographie des Musiktheaters
Vortrag mit Kevin Clarke
Zutritt ab 18 Jahren.

Mo., 26.01.2015, 19 Uhr
Schwules Museum*, Lützowstr. 73
Zerstreutes Begehren – Über kulturindustrielle Obszönität
Vortrag mit Lars Quadfasel
Zutritt ab 18 Jahren.

Do., 29.01.15, 20:00 Uhr
HU Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Hörsaal 2002
Cybersex: Die Generierung sexueller Wünsche beim Chatten
Vortrag mit Martin Dannecker
Zutritt ab 18 Jahren.

Mo., 02.02.2015, 19 Uhr
Schwules Museum*, Lützowstr. 73
Lesbischer und feministischer Porn – Aktuelles und HerLesbian Pornstory
Vortrag mit Sadie Lune und Laura Méritt
Zutritt ab 18 Jahren.

Mo., 23.02.2015, 19:30 Uhr
HU Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Hörsaal 2002
Airport 1994 – ein kleiner Lesbenporno und seine großen Folgen
Zutrag und Screening mit Regisseurin Manuela Kay
Zutritt ab 18 Jahren.

 

Aktuell 08. Januar 2015, 19.00h

Vortrag: PorNo: Eine umstrittenen Position in der feministischen Philosophie

Anti-Pornographie-Positionen im angloamerikanischen akademischen Feminismus haben ihre Wurzeln in Catharine MacKinnons Werk aus den 1980er Jahren. MacKinnon plädierte, Pornographie sei definitionsgemäß die Unterdrückung und das Zum-Schweigen-Bringen von Frauen. Seitdem haben mehrere feministische Philosoph_innen versucht, MacKinnons Position gegen Einwände von liberalen Philosoph_innen zu verteidigen. Solche PorNo-Perspektiven sind allerdings weder empirisch noch philosophisch unumstritten. In ihrem Vortrag wird Mari Mikkola die Perspektive genauer darstellen und ihre Plausibilität kritisch betrachten.

Mari Mikkola ist Juniorprofessorin für Praktische Philosphie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Forschungsschwerpunkte: Analytische feministische Philosophie (insbesondere Gender als Social Kind; Pornographie), Sozialphilosophie, und Metaphysik (insbesondere Sozialontologie und Soziale Konstruktion).

Zutritt ab 18 Jahren.
Eintritt frei.

Der Vortrag findet auf Englisch statt. // The lecture will be held in English.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "screening desire" des LGBTI-Referats im Referent_innenRat der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
www.lgbti-referat.de

Das vollständige Programm findet sich hier:
lgbti.blogsport.de/<wbr />images/<wbr />FlyerScreeningDesire.pdf

//

Mari Mikkola, Professor at the Department of Philosophy of Humboldt-University comes to the Schwules Museum* to discuss the links between feminism and positions that are critize pornography.

This event is part of the series "screening desire" oragnized by LGBTI Referat of Humnoldt-University.

Aktuell 12. Januar 2015, 19.30h

Vortrag: Erregung dekonstruieren? Zur Affekttheorie in der queeren Pornografie

Mit Sarah Schaschek

 

Veranstaltung fällt leider aus!

 

Debatten über Pornografie konzentrieren sich auf Darstellungspolitiken, insbesondere auf die stereotype Repräsentation von Geschlecht. Auch die feministische Pornografiekritik sowie die queere Pornografie, die sich auf den sex-positiven Feminismus beruft, beziehen sich meist auf die Ebene der Repräsentation, etwa wenn sie heteronormative Geschlechterrollen dekonstruieren oder parodieren. Der Vortrag befragt queere Pornos auf ihre Affektstrategien und fordert neue Lesarten, die die affektive Struktur von Pornografie berücksichtigen.

Sarah Schaschek beschäftigt sich als Journalistin mit Fragen über Weiblichkeit, Männlichkeit und Sexualität. Sie studierte amerikanische Kulturwissenschaften, Medienwissenschaften und evangelische Theologie in Bonn und Prag, forschte bei der Porn Studies-Pionierin Linda Williams in Berkeley und wurde mit einer Arbeit über Serialität in der Pornografie promoviert.2014 erschien ihre Dissertation „Pornography and Seriality: The Culture of Producing Pleasure“ bei Palgrave Macmillan. Sie hat 2012 den Kurs „Screening Lola“ über feministische Filmtheorie am American Institute for Foreign Studies in Berlin unterrichtet und arbeitet wissenschaftlich zu Pornografie, Geschlecht und Popkultur.

Zutritt ab 18 Jahren. Eintritt frei. Der Vortrag findet auf Deutsch statt. // The lecture will be held in German. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "screening desire" des LGBTI-Referats im Referent_innenRat der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Hörsaal 2014B, 10117 Berlin

Aktuell 13. Januar 2015, 22.30h

Screening: Queer Porn Shorts

Pornfilmfestival präsentiert eine Auswahl an queeren Shorts. Gescreent werden die Filme im

Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10961 Berlin

Ladybeard 

MARIT ÖSTBERG, DE 2014, 2 min, int. OV

Haare und eine Kette. Eine Studie von Weiblichkeit./

Hair and a necklace. A study on femininity.

Fuck Art School – Untitled III von: LOGOTORIUM, DE 2014, 10 min, int. OV

Klassisch queeres Blasen./

A classic queer blowjob.

Neurosex Pornoia

ABIGAIL GNASH & ERIC PUSSYBOY mit MAD KATE, GANYMEDE, DE 2014, 10 min, engl. OV

In der ersten Folge dieser sci-fi postporn Serie arbeitet Gabriel mit zwei Quellen, um neurologische und physiologische Daten zu erheben, während die beiden Sex haben.//

In the first episode of this sci-fi post porn short film series, Gabriel has contacted two sources to obtain raw neurological and physiological data from them while they fuck.

Space Labia

LO-FI CHERRY, DE 2014, 9 min, engl. OV

Zwei Alien-Frauen treffen beim Zahnarzt auf der Erde aufeinander. Zuerst kämpfen sie gegeneinander, dann werden sie Freundinnen…//

Two alien girls meet each other by chance in a dentist office on earth. They start to fight to prove territory, but then they become friends…

Concha

LO PECADO & JUDY MIEL, DE 2013, 2 min, int. OV

Eine Muschel, ein Mund, ein postpornografischer Tanz.//

A seashell, a mouth, a post-porn dance.

Fire Escape

ALYX FOX, US 2014, 12 min, engl. OV

Ein BDSM-Abend zu Hause wird unterbrochen, als Besuch kommt. Dwane and Alyx treffen aufeinander, es ist Lust auf den ersten Blick.//

A BDSM evening at home is interrupted when some friends arrive. Dwane and Alyx lock eyes, it is lust at first sight.

Fisting

URKO POST-OP & BEN BERLIN, DE/ES 2012, 3 min, int. OV

Fünf Finger, eine Hand, eine Faust.//

Five fingers, one hand, one fist.

Biodildo 2.0

CHRISTIAN SLAUGHTER mit: JIZ LEE, KAY GARNELLEN, WOLF HUDSON, MOR VITAL, DE 2014, 21 min, engl. OV

Diesmal hat seine Hausfrau eine Überraschung: ein Swinger Date. Seine Sorge um das Fehlen eines Biodildos ist unberechtigt.//

This time his housewife has a surprise: a swinger date. His fear of lacking a biodildo is needless.

Heart Throb Marathon

ZAHRA STARDUST mit: JAMES DARLING, WOLF HUDSON, AU 2014, 14 min, engl. OV

Sie ruft an und bestellt die beiden zu sich, es ist nicht das erste Mal …//

She calls and orders both of them, it’s not the first time…/She calls and orders both of them, it’s not the first time…

Aktuell 14. Januar 2015, 19.00h

Führung: Herstory of Porn

Laura Méritt führt durch die von ihr mitkuratierte Ausstellung. Die Führung ist auf Deutsch.

//

Curator Laura Méritt gives you a guided tour through „Porn That Way” with a feminist perspective on pornography. (in German)

 

 

Aktuell 15. Januar 2015, 19.00h

Lecture: Trans*Porn Perspectives at the Schwules Museum*

Since when has the porn film industry started to include Trans* people in porn? How did it evolve during the years and how does it affect the image of Trans*people? What’s the situation now and how easy is it to find porn with Trans*people in?

A Workshop by Kay Garnellen, Trans* artist and activist, porn actor that also directed one of the short movies of Fucking Different XXY in 2014.

Free Admission. Adults (18+) only.

Der Vortrag findet auf Englisch statt. // The lecture will be held in English.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "screening desire" des LGBTI-Referats im Referent_innenRat der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
www.lgbti-referat.de

Aktuell 19. Januar 2015, 20.00h

Vortrag: Imaginierte Natürlichkeit und Pornographie

Mit Marlene Pardeller

 

Intransitive Verben zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht aktiv passiv sein können. Leute aber entscheiden sich aktiv dafür, passiv sein zu wollen, wenn das aktive Moment dabei allerdings oft verschwiegen wird und Passivität wie ein Naturgesetz behandelt wird – das ist eine ihnen eigene Form der Perversion. Sie anzuerkennen ist nicht identitätsstiftend sondern Individulität bekundend. Diese Erkenntnis verbindet Cleo Uebelmann mit Marcel Proust, Avery Willard mit Vladimir Nabokov. Nur wenn dieser Wunsch als Besonderes aufgefasst wird und nicht zur allgemeinen Gesetzgebung erhoben, kann eine Befriedigung der Lust entstehen deren Erfüllung Marilyn Monroe, Britney Spears oder Cameron Diaz als Versprechen in den von ihnen verkörperten Figuren bewahren. Ein feministisches Denken weiß, dass die Perversion gerne durch Identität travestiert wird, aus Angst, keine Befriedigung im Außen zu erfahren, wird sie identitätstiftend zur allgemeinen Gesetzgebung und Gewalt das herrschende Prinzip. Die Rückführung des einheitsstiftenden Wunsches auf die Perversion, die sich eingesteht, eine zu sein, enthemmt die Lust in und an der Vermittlung – das wird anhand von pornographischen Film- und Textauszügen der oben genannten Künstlerinnen versucht.

Marlene Pardeller ist Filmemacherin in Berlin und recherchiert zu Löwen in Literatur und Holywood.

Zutritt ab 18 Jahren.
Eintritt frei.

Der Vortrag findet auf Deutsch statt. // The lecture will be held in German.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "screening desire" des LGBTI-Referats im Referent_innenRat der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
www.lgbti-referat.de

Das vollständige Programm findet sich hier:
lgbti.blogsport.de/<wbr />images/<wbr />FlyerScreeningDesire.pdf

 

Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden, Hörsaal 2014B, 10117 Berlin

Aktuell 22. Januar 2015, 19.30h

Vortrag: Naked Opera

Mit Kevin Clarke

Es war Linda Williams, die zuerst öffentlich darauf verwies, dass „altmodische“ (= klassische) Broadway Musicals strukturell den Abläufen von Pornofilmen entsprechen. Diese Abläufe entsprechen auch der Struktur vieler Barock- und Belcanto-Opern. Weswegen es vermutlich nicht überrascht, dass besonders viele schwule Pornographen eine ausgesprochene Liebe für Musicals und/oder Opern haben. Bei einigen geht diese Liebe so weit, dass sie ganze Opern in schwule Pornos umgewandelt haben, etwas Lucas Kazan mit seiner experimentellen Serie „Elisir d’amore“, „Cosí fan tutte“, „Pagliacci“ und „Cavalleria rusticana“.

Kevin Clarke schildert, wie stark bestimmte Formen des Musiktheaters von „pornographischen“ Elementen durchsetzt sind und warum sie deshalb einst so erfolgreich waren; es wird hier speziell um die Opéra Bouffe im Paris der 1860er Jahre gehen bzw. die Burlesque der 1870er Jahre in den USA und England, wo Prostitution, Porno, weibliche und schwule Emanzipation sowie Musik eine einzigartige Verbindung eingingen. Clarke stellt auch die Porno-Experimente von Lucas Kazan mit Filmausschnitten vor und beschreibt, warum sie so grandios gescheitert sind.

Kevin Clarke studierte in Berlin und Mailand Musikwissenschaft und Literaturgeschichte. Er promovierte an der FU Berlin zu Emmerich Kálmán und die transatlantische Operette. 2007 erschienen seine Bücher Glitter and be Gay: Die authentische Operette und ihre schwulen Verehrer sowie Im Weißen Rössl – Auf den Spuren eines Welterfolgs. 2010 kuratierte er die Ausstellung zu Erik Charell am Schwulen Museum* Berlin. Er leitet seit 2006 das Operetta Research Center Amsterdam, beschäftigt sich aber zwischendurch immer wieder mit schwuler Geschichte und LGBT-Themen. Er ist Autor von "Beards: An Unshaved History", sowie "Porn: From Andy Warhol to X-Tube".

Zutritt ab 18 Jahren.
Eintritt frei.

Der Vortrag findet auf Deutsch statt. // The lecture will be held in German.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "screening desire" des LGBTI-Referats im Referent_innenRat der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
www.lgbti-referat.de

Das vollständige Programm findet sich hier:
lgbti.blogsport.de/category/termine/

 

Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden , Hörsaal 2002, 10117 Berlin

Aktuell 23. Januar 2015, 18.00h - 23. Januar 2015

LESBIAN BITES: Erotische Filme von Lesben ab den 80er Jahren

PorYes Salon: Kategorisierung und Konditionierung im Porn

Sexclusivitäten, Fürbringerstraße 2, 10961 Berlin

Aktuell 26. Januar 2015, 19.00h - 26. Januar 2015

Vortrag: Zerstreutes Begehren - Über kulturindustrielle Obszonität

»Kunstwerke«, heißt es bei Adorno und Horkheimer in der Dialektik der Aufklärung, »sind asketisch und schamlos, Kulturindustrie ist pornographisch und prüde.« Bis heute bringt diese Bestimmung das Verhältnis der Kulturindustrie zum Geschlechtlichen präzise auf den Punkt. Zwar wissen alle, dass Arsch und Titten die Auflage heben und ein Bestseller oder Blockbuster das notwendige Quantum nackte Haut zu liefern hat; niemand aber käme auf die Idee, das organisierte Amusement darum als Hort von luxe, calme et volupté zu begreifen. Ganz im Gegenteil: Der Betrieb betrügt in seinem endlosen Strom sexualisierter Reize um genau das, was er so ungeniert anzupreisen scheint. Was, als Lust um der Lust willen, Erfüllung verhieße, verwandelt er in endlosen Aufschub: in Reklame für sich selbst.

Lars Quadfasel ist assoziiert in der Hamburger Studienbibliothek und der Gruppe Les Madeleines. Seine Texte erscheinen u.a. in Konkret, Jungle World, dem Bremer Extrablatt und der VersorgerIn.

Zutritt ab 18 Jahren.
Eintritt frei.

Der Vortrag findet auf Deutsch statt. // The lecture will be held in German.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "screening desire" des LGBTI-Referats im Referent_innenRat der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
www.lgbti-referat.de

Mit lustvoller Unterstützung von:
Schwules Museum*, Sexclusivitäten, Porn Filmfestival, PorYes, Siegessäule.

Aktuell 29. Januar 2015, 20.00h - 29. Januar 2015

Vortrag: Cybersex: Die Generierung sexueller Wünsche beim Chatten

Chat- und Datingportale werden von schwulen Männern zur Rekrutierung von Sexual- und Liebespartnern häufiger und intensiver als von anderen Bevölkerungsgruppen genutzt. Die Verlagerung des Anfangs sexueller Begegnungen ins Internet ist jedoch nur die eine Seite dieser sozialen Praxis. Die andere Seite betrifft die Eigentümlichkeit der sexuellen Kommunikation beim Chatten. Dabei nimmt der "virtuelle Raum" eine Zwischenstellung zwischen Phantasie und Handlung ein. Diese Zwischenstellung des virtuellen Raums führt zu einer vorübergehenden Suspendierung von Scham und Über-Ichkonflikten und bringt eine Kommunikation über Sexualität hervor, in der sexuelle Wünsche nicht nur in hohem Maße versprachlicht, sondern auch generiert werden.

Martin Dannecker ist Professor für Sexualwissenschaft, veröffentlichte 1974 gemeinsam mit Reimut Reiche die bahnbrechende Studie "Der gewöhnliche Homosexuelle" und produzierte insbesondere den politisch-theoretischen Anteil des Films "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation in der er lebt" (1971). Er ist Mitherausgeber der Forschungsreihe "Beiträge zur Sexualforschung" und weiterhin in Forschung, Therapie und Therapeutenausbildung aktiv.

Eintritt frei.

Der Vortrag findet auf Deutsch statt. // The lecture will be held in German.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "screening desire" des LGBTI-Referats im Referent_innenRat der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
www.lgbti-referat.de

Mit lustvoller Unterstützung von:
Schwules Museum*, Sexclusivitäten, Porn Filmfestival, PorYes, Siegessäule

 

Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Hörsaal 2002, 10117 Berlin

Aktuell 02. Februar 2015, 19.00h - 02. Februar 2015

Vortrag - Lecture

Lesbischer und feministischer Porn – Aktuelles und HerLesbian Pornstory | Lesbian and Feminist Porn – New developments and HerLesbian Pornstory

mit Sadie Lune und Laura Méritt | by Sadie Lune and Laura Méritt at the | im Schwulen Museum*, Begleitveranstaltung zur Ausstellung PORN THAT WAY

Aktuell 19. Februar 2015, 19.00h

Filmvorführung // Screening

"Welcome Home"

Doku über den Lebensort Vielfalt (30 min)

ein Film von Silvia Maggi, Deutschland 2014, 30 Min.
Recherche: Silvia Radicioni, Interviews: Silvia Maggi und Silvia Radicioni.

WELCOME HOME ist ein Dokumentarfilm, der von Februar 2013 bis Februar 2014 in Berlin gedreht wurde. Er dokumentiert die Lebensgeschichten der Menschen, die im Lebensort Vielfalt in Berlin leben und arbeiten und erforscht ihre Definitionen von Gemeinschaft, Pflege und Unterstützung. In ihren Geschichten wird deutlich, wie die Bedeutung von Pflege mit Fragen der Community, mit der Suche danach sich zu Hause zu fühlen, zusammenhängt.

WELCOME HOME ist sowohl ein Film für die Menschen, die im Lebensort Vielfalt wohnen sowie für alle älteren queeren Personen, die nicht von einer Gemeinschaft unterstützt werden. Für jene, die sich entscheiden müssen, ob sie entweder alleine leben oder in ein Altenheim ziehen. Ein Schritt., der mit der Gefahr verbunden ist, diskriminiert zu werden und gezwungen zu sein, nicht mehr offen zu leben.

WELCOME HOME ist auch ein Film darüber, was es heißt queer zu sein. Über Menschen, die Grenzen überwinden, Gemeinschaften aufbauen und neue Wege gehen, um ich um einander zu kümmern.

Nach der Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit Bewohnern des Lebensort Vielfalt und den Filmemacherinnen.

//

WELCOME HOME is a documentary which collects life stories of the people who live and work at the Lebensort Vielfalt, their definitions of community, care and support. In their stories, as in our lives, the meaning of care and the question of care overlap with Community, with the quest of feeling at Home. Welcome Home is also a film about being queer. About people who live across borders, build communities and struggle to find new ways to care for each other.

After the screening Q+A with the residents of the Lebensort Vielfalt and the filmmakers.

 

 

 

Aktuell 20. Februar 2015, 18.00h

PorYes Salon: Trans*Porn

Aktueller Überblick über und geschichtlicher Rückblick mit Filmbeispielen

//

PorYes Salon: Trans*Porn – Recent and historical developments, illustrated by film material

 

sExklusivitäten, Fürbringerstraße 2, 10961 Berlin

 

 

Aktuell 22. Februar 2015, 16.00h

Exklusive Lesung PORN - THE MUSICAL

16.00 Uhr - 18.00 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung PORN THAT WAY wird Florian Klein (besser bekannt als "Hans Berlin") Szenen und Songs aus seinem Stück "Porn - The Musical" präsentieren, zusammen mit Gästen und Freunden.

Anschließend: Diskussion mit Florian über seine Erfahrungen in der kalifornischen "Adult Movie" Branche.

7,50 Euro (4 Euro ermäßigt)

Aktuell 23. Februar 2015, 19.30h

Filmvorführung - Screening

Airport 1994

Ein kleiner Lesbenporno und seine großen Folgen. Filmvorführung mit Regisseurin Manuela Kay, Teil der Veranstaltungsreihe Screening Desire, organisiert vom LSBTI Referat der Humboldt Uni (www.lgbti-referat.de)

//

Airport 1994 - A little Lesbian Porn with big consequences. Screening with director Manuela Kay

 

Humboldt-Universität zu Berlin, Hörsaal 2002, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

 

 

Aktuell 26. Februar 2015, 19.00h

Vortrag - Lecture (in German)

„Ich hab’ mich nie als Frau gefühlt – aber frag’ mich nicht als was sonst.“Hilde Radusch (1903–1994) – eine que(e)re Biografie

von | by Ilona Scheidle

 

Hilde Radusch war Frauenrechtlerin, antifaschistische Widerstandskämpferin und streitbare Politikerin für die Akzeptanz lesbischer Frauen. Sie gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der lesbisch-schwulen Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts.

Ihr Lebensweg erschließt in Schrift, Ton und Bild die Biographie einer frauenliebenden Frau des 20. Jahrhunderts, die zeitlebens die herrschenden Macht- und Geschlechterverhältnisse reflektierte.

Intellektuelle Konzepte und Utopien alleine reichten Hilde Radusch nicht aus; sie suchte Alternativen und lebte diese. Mut, Entschlusskraft, Plan und Strategie zeichnen ihre Lebensstationen aus, die jenseits von Konvention, Subkultur und Partei lagen, und sie weit über Berlin hinaus bekannt machten.

Der Vortrag diskutiert am Beispiel der Radusch-Biografie Chancen und Grenzen von „queere“ und dessen Historisieren für eine zeitgenössische Biografik. Er ist eine Benefizveranstaltung im Rahmen der Initiative „Rettet das Radusch Grab“.

Eintritt: 6€

 

Eine Kooperation mit dem FFBIZ, Frauenforschungs-, -bildungs- und -informationszentrum e.V. im Rahmen des Queer History Months.

Aktuell 06. März 2015, 18.00h

MöMO Salon

MösenMonat März:

Eröffnung und Kultfilm NEAR THE BIG CHAKRA

//

Opening and cultfilm NEAR THE BIG CHAKRA

 

sExklusivitäten, Fürbringerstraße 2, 10961 Berlin

 

 

 

Aktuell 13. März 2015, 18.00h

MöMo Salon

Weibliche Ejakulation im Mainstream und im Feminist Porn //

Femal ejaculation in the mainstream and in the feminist porn

sExklusivitäten, Fürbringerstraße 2, 10961 Berlin

Aktuell 14. März 2015, 14.00h

Workshop: WEIBLICHE EJAKULATION – Wir spritzen zurück!!

14-18 Uhr // 14 March, 2pm-6pm

sExklusivitäten, Fürbringerstraße 2, 10961 Berlin

Aktuell 17. März 2015, 22.30h - 17. März 2015

Filmreihe im Moviemento // Screenings at Moviemento

Das Moviemento zeigt eine Filmreihe, präsentiert vom Pornfilmfestival und PorYes.

//

Moviemento shows a number of films. Presented by Pornfilmfestival and PorYes.

 

Lesbian Porn Shorts

 

 

Aktuell 18. März 2015, 19.00h - 18. März 2015

„Squirting“ im Mainstream und im Feminist Porn. Einführung in weibliche Ejakulation und ihre Darstellung

sExklusivitäten, Fürbringerstraße 2, 10961 Berlin

Aktuell 18. März 2015, 20.00h

Buchpräsentation // Book presentation (in German)

„Das lesbische Auge 15“ mit // with Claudia Gehrke, Laura Méritt und Autorinnen // and authors

 

Herausgeberin Laura Méritt, Verlegerin Claudia Gehrke, Redakteurin Regina Nössler und Autorin Kali Drische präsentieren zusammen die neue Ausgabe „Mein lesbisches Auge 15“.

Zarte, harte, heitere, brüllendkomische, erregende & romantische Geschichten, Glossen, Gedichte und anregende Sachtexte über das lesbische Liebesleben. Bunt und abgründig wie das Leben, die Liebe und die Lust.

Aktuell 20. März 2015, 18.00h

MösenMonat:

Pleasure Education: Pussybilities mit // with Catarina Brazao

sExklusivitäten, Fürbringerstraße 2, 10961 Berlin

Aktuell 27. März 2015, 18.00h

Filmvorführung // Screening

MösenMonat

VULVA 3.0.- Dokumentarfilm zwischen Tabu und Tuning

 

sExklusivitäten, Fürbringerstraße 2, 10961 Berlin

Aktuell 27. März 2015, 19.00h

30 Jahre HIV/Aids in Plakaten

Auftaktveranstaltung zur Ausstellung „30 Jahre POSITIVES ERLEBEN - Ausstellung zum Jubiläum der Berliner Aids-Hilfe e.V.“

 

Im Ulrichs-Café, Küche und Kultur können Besucher_innen bereits ab dem 27. März durch 30 Plakate einen Überblick über die vielfältige Arbeit der Berliner Aids-Hilfe gewinnen. Der Eintritt ist frei.

 

Eröffnung ist am 27. März um 19 Uhr

Laufzeit: 27. März 2015 bis 3. Juni 2015

Café Ulrichs, Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11, 10787 Berlin

Aktuell 03. April 2015, 15.00h

Die Cockyboys im Schwulen Museum*

Am 3. April 2015 kommen die CockyBoys aus New York zu uns ins Museum, um im Rahmen der Ausstellung #pornthatway einen ganzen Nachmittag ihr neues Fotobuch SIXTY NINE: JOYFUL GAY SEX vorzustellen und zu signieren. Und vor Publikum über den neuesten Trend „Romantic Porn“ zu diskutieren, der besonders heterosexuelle Frauen als Fans anlockt.

Mit dabei: Superstars Tayte Hanson, Levi Karter und Liam Reily. Außerdem, für die Diskussionsrunde: CockyBoy-Chef Jake Jaxson und Fotograf RJ Sebastian. Ab 15 Uhr sind die Gäste im Museum, um 16 Uhr startet die Diskussionsrunde. Fragen von Besucher_innen sind ausdrücklich erwünscht. Mr. Jaxson hat versprochen, dass jede_r Besucher_in eine DVD von FUCK YEAH LEVI KARTER geschenkt bekommt, wenn sie/er den regulären Eintritt zahlt. Der Film wurde beim letzten Porn Filmfestival Berlin in der „offiziellen Auswahl“ gezeigt.

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On April 3, the New York CockyBoys will come to our museum, to present their new photo book SIXTY NINE: JOYFUL GAY SEX in the context of our exhibition #pornthatway. Before an audience, they will also discuss the latest trend: “Romantic Porn,” which attracts heterosexual women especially.

Superstars Tayte Hanson, Levi Karter and Liam Reily will participate. For the discussion round, CockyBoy CEO Jake Jaxson and photographer RJ Sebastian will also be present.

The group will be at the museum from 3 pm, at 4 pm the discussion starts. Questions from the audience are welcome. By the way: Mr. Jaxson has promised a free DVD of FUCK YEAH LEVI KARTER to every visitor paying the full admission price; the film was an official selection at the last Porn Filmfestival Berlin.

Aktuell 23. April 2015, 18.00h

Führungen - Guided Tours

durch "30 JAHRE POSITIVES ERLEBEN - Ausstellung zum Jubiläum der Berliner Aids-Hilfe e.V." mit Kuratorin Maria Bormuth:

16. Mai, 16 Uhr // 16 May, 4 pm - mit Ralph Ehrlich vom Vorstand

Aktuell 03. Mai 2015, 18.00h

Buchvorstellungen: Matthias Hamann & Grit Hachmeister

Der Titel YOU WOULD des neuen Fotobuchs von Matthias Hamann ist einem Graffito auf einer Mülltonne in New York entlehnt. Tagebuchartig dokumentiert der Autor seine Eindrücke beim Flanieren durch New York und Berlin und mischt die Aufnahmen mit inszenierten Porträts der queeren Szene. YOU WOULD zeigt intime Momente und Inszenierungen einer Gesellschaft alternativer Lebensentwürfe.

Matthias Hamann (*1974 in Leisnig, Deutschland), studierte Fotografie bei Timm Rautert und Christopher Muller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 2012 hielt er sich mit einem Stipendium des Freistaates Sachsen in New York auf.

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The title YOU WOULD of Matthias Hamann’s new photo book is taken from a piece of graffiti found on a wheelie bin in New York.The author takes a diaristic approach to recording his impressions as a flâneur in New York and Berlin, mixing the photographs he takes with staged portraits of the queer scene. YOU WOULD shows intimate moments and poses from a social circle with an alternative take on life.

Matthias Hamann (*1974 in Leisnig, Germany) studied photography under Timm Rautert and Christopher Muller at the Academy of Visual Arts, Leipzig. In 2012 he spent six months in New York on a scholarship from the Free State of Saxony.

Grit Hachmeister

Grit Hachmeister legt nun ihre erste Monografie vor, in der Zeichnungen, Selbstporträts, Bildgeschichten und inszenierte Fotografien der letzten zehn Jahre versammelt sind und das humorvolle, geschlechterkritische Werk der Künstlerin vorstellen.

Grit Hachmeister (*1979, Leipzig/ Germany), lebt und arbeitet in Berlin. Arbeitsstipendium der Pollock-Krasner-Foundation, New York/USA, 2014. Einzelausstellung in der Galerie ASPN, Januar bis März 2015.

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Grit Hachmeister now presents her first monograph, a collection of drawings, self-portraits, visual narratives, and staged photographs that were produced over the last ten years and provide a showcase for the artist’s humorous, gender-critical work.

Grit Hachmeister (*1979 in Leipzig, Germany), lives and works in Berlin. Grant in 2014 from the Pollock-Krasner Foundation, New York. Solo exhibition at the ASPN gallery in Leipzig from January to March 2015.

Aktuell 04. Mai 2015, 19.00h

Talk-Runde: Porno in Berlin

In der Endphase der Ausstellung „Porn That Way“ diskutieren wir darüber, wie es hier in Berlin derzeit um die Pornoproduktion steht. Gibt es sie überhaupt (noch)? Können sich schwule Labels wie Cazzo und Wurstfilm mit ihrem speziellen Look behaupten? Was ist aus den lesbischen Pionierinnen der 1990er Jahre geworden? Und ist Berlin wirklich die Welthauptstadt des Trans* Porno, wie die Berliner Zeitung anlässlich des letzten Pornfilmfestivals behauptete?

 

Bei unserer Talk-Runde sind dabei: Manuela Kay, Regisseurin des Klassikers „Airport“, Kuratorin beim Pornfilmfestival Berlin sowie Herausgeberin der Siegessäule und L-Mag, Christian Slaughter (Wurstfilm und zweimalige Gewinner des Feminist Porn Award), ebenso die Fotografin/Künstlerin Goodyn Green, Jörg Andreas, Gründer des Studios Cazzo, sowie der Performance-Künstler und queere Aktivist KAy Garnellen ("Fucking Different"). Sie alle werden mit Kurator Dr. Kevin Clarke über den Stand der Dinge und die pornografischen Ausblicke "Made in Berlin" debattieren.

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Porno in Berlin? (in German)

At the end of our exhibition „Porn That Way“, we want to talk about the porn production in Berlin. Does it (still) exist?  Are labels such as Cazzo and Wurstfilm able to maintain their special look? What happened to the lesbian pioneers of the 90ies? And is Berlin really the world capital of trans* porn – that stated the Berliner Zeitung on the occasion of the last pornfilmfestival?

Who participates at our talk?  Goodyn Green, photographer and artist, Manuela Kay, director of the classical porn film “Airport”, as well as chief-editor of Siegessäule and L-Mag, Christian Slaughter (Wurstfilm and two time winner of the Feminist Porn Award), Jörg Andreas, founder of Cazzo, and queer activist KAy Garnellen ("Fucking Different"). With curator Dr. Kevin Clarke they will talk about the status quo and the future of porn "Made in Berlin".

Aktuell 06. Mai 2015, 19.00h

Berlin wird feministisch

Das Beste, das von der 68er Bewegung blieb

Buchvorstellung mit Cristina Perincioli

Was machte die Lesben so rebellisch und mutig? Eben noch verborgen, übernahmen sie die Vorhut. Was trieb so viele Frauen auf die Barrikaden? Woher die Inspiration, die Wut, die Freude am Kampf?  

Am Beispiel Berlins erzählt Cristina Perincioli die furiosen Jahre1968-1974 aus eigenem Erleben und lässt 28 weitere Akteurinnen des feministischen Berlin streitbar und anschaulich zu Wort kommen.

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Berlin gets feminist – The best of the rest from the 68 movement

Book Presentation with Cristina Perincioli

What made lesbians so gutsy and rebellious? While still off the general radar, they took up the vanguard. What drove so many women to the barricades? Where did the inspiration come from, the anger and the delight in political battles?

Using Berlin as an example, Cristina Perincioli tells the story of the furious years from 1968 to 1974, both from her own experience as well as in the vivid and polemical words of 28 additional protagonists from feminist Berlin.

Aktuell 13. Mai 2015, 20.00h

"Endlich den Mut..." - Briefe von Stefan T. Kosinski (1925-2003)

Lesung mit Lutz van Dijk

1942 wird Stefan wegen eines Liebesbriefes an einen jungen deutschen Soldaten im besetzten Polen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Nach fast 40 Jahre Schweigen und Verleugnung, erfolgte mit 65 Jahren sein Coming-out. Gemeinsam mit Lutz van Dijk verfasste er das 1991 erschienene Jugendbuch „Verdammt starke Liebe“, das der Querverlag dieses Jahr neu auflegt.

Rund 12 Jahre lang korrespondieren Stefan T. Kosinski und Lutz van Dijk miteinander. Diese erst jetzt veröffentlichten Briefe sind ein bewegendes Zeugnis der Bewusstwerdung eines ehemals verfolgten schwulen Mannes und seinen damit zusammenhängenden Ängsten am Ende seines Lebens.

Lutz van Dijk, geboren in Berlin, Lehrer und Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. Seit 2001 Mitbegründer der Stiftung HOKISA für von Aids betroffene Kinder und Jugendliche in Kapstadt/Südafrika. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet.

Eine Kooperation mit Queeramnesty und dem Anne Frank Zentrum.

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 Endlich den Mut…“: The letters of Stefan T. Kosinski (1925-2003)

Reading with Lutz van Dijk

In 1942, Stephen T. Kosinski is condemned to five years in prison for a love letter to a young German soldier in occupied Poland. After nearly 40 years of silence and denial, this man came out at the age of 65. He co-authored the teen book “Verdammt starke Liebe” (Damn Strong Love) with Lutz van Dijk. Originally published in 1991, it will be reprinted by Querverlag this year.

Stefan T. Kosinski and Lutz van Dijk corresponded for around 12 years. These letters, which are only now being published, constitute a moving document of a once-persecuted gay man's process of realization and the associated fears at the end of his life.

Lutz van Dijk, born in Berlin, teacher and staff of the Anne Frank Foundation in Amsterdam. Co-founder (2001) of the HOKISA Foundation for children and teens affected by AIDS in Cape Town/South Africa. His prize-winning books have been translated into several languages.

A cooperation with Queeramnesty and the Anne Frank Center.

Aktuell 14. Mai 2015, 18.00h

Führungen - Guided Tours

Porn That Way

14. Mai, 18 Uhr // 14 May, 6 pm

Eine schwule Perspektive mit Kevin Clarke (in German)

Aktuell 17. Mai 2015, 19.00h

Emanzipation er_ streiten - Einblicke in LTBGIQ-Kämpfe in West- und Ost-Deutschland

Vortrag und Diskussion mit Marek* Sancho Höhne

Am 17. Mai feiern wir nicht nur unseren 2. Geburtstag am neuen Standort und den Internationalen Museumstag, sondern auch den IDAHOT, den Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie. Passend dazu haben wir Marek* Sancho Höhne (Transgenderradio Berlin/ Europauniversität Viadrina, Frankfurt Oder) eingeladen, uns kritische Einblicke in LTBGIQ Kämpfe der letzten Jahrzehnten geben.

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Fighting for emancipation - A review about LTBGIQ fights in West- and East-Germany

 

Presentation and discussion with Marek* Sancho Höhne

On 17 May we celebrate our second birthday at the new location, the International Day of Museum and the IDAHOT, the International Day against Homophobia and Transphobia. Conveniently, we invited Marek* Sancho Höhne (Transgenderradio Berlin/European University Viadrina, Frankfurt Oder) will present a critical review about LTBGIQ fights in the community during the last decades.

Event 29. Juni 2015, 18.00h

Homophobie im Fußball // Homophobia in soccer

Ein Gespräch über Diskriminierung, Geschlechterrollen und Bewusstseinsbildung im Land des Fußball-Weltmeisters.

Mit Bernd Beres (Schiedsrichter-Funktionär), Dirk Brüllau (ehemaliger Sprecher der Queer Football Fanclubs), Torsten Siebert (Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg/Fußballfans gegen Homophobie) und Tanja Walther-Ahrens (ehemalige Bundesliga-Spielerin und Aktivistin gegen Homophobie).

Die Veranstaltung wird moderiert von Ronny Blaschke, Buchautor und Journalist, und findet im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums statt.

Zeughauskino, DHM

Unter den Linden 2, 10117 Berlin

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A talk about discrimination, gender roles and conscience raising in the land of the soccer world champion.

 

With Bernd Beres (referee), Dirk Brüllau (former spokesperson of the Queer Football Fanclubs), Torsten Siebert (Lesbian and Gay Association Berlin-Brandeburg/ Football fans against homophobia) and Tanja Walther-Ahrens (former player at the German Bundes League and an activist against homophobia)

The event is moderated by Ronny Blaschke, author and journalist, and will take place at the Zeughauskino of the Deutsches Historisches Museum. 

Zeughauskino, DHM

Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Event 30. Juni 2015, 16.00h

Führung durch die Ausstellung "Aus dem Museum, der Leidenschaften" // Guided Tour through the exhibition "Out of the museum, the passions"

Öffentliche Führung durch die Ausstellung Aus dem Museum, der Leidenschaften - Sammlungen zur Kulturgeschichte der Sexualität von Naomi Wilzig (Miami, 2005-2015) und Magnus Hirschfeld (Berlin, 1919-1933). Die Führung findet statt im 

Pergamon-Atrium der Humboldt Universität

Georgenstraße 47, 10117 Berlin

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Guided tour through the exhibition Out of the museum, the passions – collections about the cultural art of sexuality by Naomi Wilzig (Miami, 2005-2015) and Magnus Hirschfeld (Berlin, 1919-1933. The tour takes place at the

Pergamon-Atrium of the Humboldt University

Georgenstraße 47, 10117 Berlin

 

 

Aktuell 02. Juli 2015 - 01. Dezember 2015

"Homosexualität_en" / "Homosexuality_ies"

Heute ist der letzte Ausstellungstag!

Aktuell 09. Juli 2015, 20.00h - 30. September 2015

Filmreihe im Zeughauskino // Film Series at the Zeughauskino

Im Rahmen der Ausstellung Homosexualität_en zeigt das Zeughauskino des DHMs verschiedene Filme zum Thema.

Alle Filme sind in deutscher Originalsprache ohne Untertitel.

// Over the course of the exhibition Homosexuality_ies the Zeughauskino of the DHM will show a number of different films on the subject.

All movies are in german language without subtitles.

 

30.09. 20 Uhr: Geschlecht in Fesseln /Sexualnot der Gefangenen, D, 1928, Wilhelm Dieterle

 

Zu sehen im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums

Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Aktuell 10. Juli 2015, 19.30h - 10. Juli 2015

Vortrag: Homosexualities: Disability / Queer Arts and Culture

Am Vorabend der diesjährigen Mad & Disability Pride Parade widmen sich der amerikanische Autor Kenny Fries zusammen mit Dr. Katerina Kolarova von der Charles University Prague Fragen bezüglich Behinderung und Homosexualität aus literarischer und wissenschaftlicher Perspektive. 

Die englisch sprachige Veranstaltung wird moderiert von Aly Patsavas von der University of Illinois.

Das Gespräch ist zugleich Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Homosexualität_en“, die das Schwule Museum* zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum vom 26. Juni bis 1. Dezember 2015 präsentiert.

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On the eve of this year's Mad & Disability Pride Parade, author Kenny Fries and Dr. Katerina Kolarova from Charles University Prague will talk about issues of disability and homosexuality from a cultural and disability studies perspective.

The talk will be held in English here at the Schwules Museum* and will be moderated by Aly Patsavas from the University of Illinois.

The event is part of the program of the exhibition "Homosexuality_ies" presented by the Schwules Museum* and the Deutsches Historisches Museum from 26 June to 1 December 2015.

Aktuell 18. Juli 2015, 18.00h - 18. Juli 2015

Hyper Masculinity On The Dancefloor

Das Schwule Museum* und Pornceptual laden ganz herzlich zur Premiere des Films HYPER-MASCULINITY ON THE DANCEFLOOR ein. 

Das Event findet bei uns im Schwulen Museum* am 18. Juli, um 18 Uhr statt. Nach der Filmvorführung wird es eine Diskussion darüber geben, wie Hyper-Männlichkeit präsentiert, interpretiert und in unserer Gesellschaft wahrgenommen wird. Und auch wie Männlichkeit auf der Tanzfläche interpretiert werden kann. Es diskutieren mit euch die Regisseur_innen des Films, Selin Davasse und Emre Busse.

Mehr Informationen über den Film und die Veranstaltungen findet ihr auch auf Facebook.

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The Schwules Museum* and Pornceptual are inviting you to the premier movie screening of HYPER-MASCULINITY ON THE DANCEFLOOR.

The Screening will take place at our venue on 18 July starting at 6pm . Right after the premiere, there wil be a discussion on how hyper-masculinity is presented, interpreted and perceived in our society, and how masculinity can be interpreted on the dancefloor. Join the discussion with movie directors Selin Davasse and Emre Busse.

Find more information on the movie and the event on Facebook. typo3/bit.ly/smTmblr1

Aktuell 20. Juli 2015, 10.00h - 22. Juli 2015

Videoworkshop für Jugendliche: Tell a Story

Für Filmbegeisterte und zukünftige Video-Entwickler_innen bieten wir in Kooperation mit dem Verein "Jugend im Museum" den Workshop „Tell a Story“ im Schwulen Museum* an.

Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren haben hier die Möglichkeit, sich zu Themen wie Identität, Körper, Sexualität und Familie, in Form von queeren Videoclips, künstlerisch auszudrücken.

Teilnehmende werden angeregt ihre eigenen Schwerpunkte zu finden und ihre persönliche Geschichte durch das Medium Film zu erzählen. Dies ist eine tolle Gelegenheit für alle interessierten Jugendlichen, mehr über Filmemachen, Dreh, Schnitt und Ton zu lernen. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, die eigene Sicht auf die Welt zu präsentieren.

Alle die sich anmelden wollen, registrieren sich bitte unter: Jugend im Museum

Die Kursleitung übernehmen Tom Weller, Trainer/Filmemacher und Corinna Graubaum, Pädagogin/Musikerin. Der Workshop findet auf deutscher Sprache statt.

Die Kursgebühr beträgt 56 Euro, zuzüglich einer Materialgebühr von 5 Euro.

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For all film enthusiasts and future video creators, we present in cooperation with "Jugend im Museum" the workshop "Tell a Story", here at the Schwules Museum*.

Young people between 15 and 18 years old are given the opportunity to express themselves artistically in form of queer video clips, on topics such as identity, the body, sexuality and family. Participants are encouraged to find their own focus and tell their personal stories through the medium of film. This is a great opportunity for anyone interested to learn more about filmmaking, shooting videos, editing and sound. At the same time the workshop provides an opportunity to communicate a very personal view on the world.

Registration takes place via Jugend im Museum.

Instructors are Tom Weller, moviemaker, and Corinna Graubaum, teacher and musician. The workshop will be in German.

Course fee will be 56 Euro, in addition to costs for material for 5 Euro.

 

Ausstellung 26. Juli 2015, 15.00h - 01. Dezember 2015

Gay History Map

Anlässlich der Homosexualität_en Ausstellung hat der SIEGESSÄULE-Verlag Special Media SDL die Gay History Map herausgebracht. Die Karte bietet Ihnen die Möglichkeit, entweder selbst auf eine queere Berliner Entdeckungstour zu gehen, oder an einer der begleitenden Führungen teilzunehmen.

Alle Führungen können ohne Anmeldung besucht werden und dauern ca. eine Stunde. TN-Gebühr: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro (nach Selbsteinschätzung).

 

Lesbische Treffpunkte der 1920er Jahre (Schöneberg: Bülowstraße)

Termine und Uhrzeit: 08.11.2015 (So), jeweils um 15 Uhr
Treffpunkt: Ausgang S1 (!) Yorckstraße Richtung Yorckstraße

Homo-Subkultur der 1950er bis 1980er Jahre (Kreuzberg: Oranienstraße)

Termine und Uhrzeit: 22.11.2015 (So), jeweils um 15 Uhr
Treffpunkt: Ausgang U Kottbusser Tor Richtung Adelbertstraße

Lesbische Treffpunkte der 1970er bis 1990er Jahre (Schöneberg: Postdamer Straße)

Termine und Uhrzeit: 06.12.2015 (So), jeweils um 15 Uhr
Treffpunkt: Ausgang S (!) Yorckstraße Richtung Alter St.Matthäus-Friedhof

Homo-Subkultur der 1970er bis 1990er Jahre (Prenzlauer Berg: Schönhauser Allee)

Termine und Uhrzeit: 13.12.2015 (So), jeweils um 15 Uhr
Treffpunkt: Ausgang U Ebarwalder Straße Richtung Pappelallee

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On the occasion of the exhibition Homosexuality_ies , Siegessäule Special Media SDL has published a Gay History Map, which gives you the opportunity to explore queer Berlin, either on your own, or via a guided tour.  

English tours take place every Saturday, at 4pm, by Finn Ballard (meeting place is the takeaway at Wittenbergplatz).

Aktuell 16. August 2015, 18.00h

Bücher in Bewegung – als Lesen noch subversiv war // Books on the move - when reading was still subversiv

Bücher wie Judith Butlers Gender Trouble (1990) oder Martin Danneckers und Reimund Reiches Der gewöhnliche Homosexuelle (1974) haben ganze Generationen beeinflusst und zeigen was für eine große Rolle Bücher im Selbstverständigungsprozess der queeren Kultur spielen. Ilona Bubeck (Querverlag), Peter Hedenström (Mitbegründer Verlag Rosa Winkel und Buchladen Eisenherz) und Steff Urgast (Verlag w_orten & meer) diskutieren über Bücher, die Geschichte schrieben und über die Zukunft von bewegenden Büchern.

In Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

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Books like Judith Butler’s Gender Trouble (1990) or Martin Dannecker’s and Reimund Reiche’s Der gewöhnliche Homosexuelle (1974) have influenced whole generations and have shown what an important role books play within processes of self-conception in the queer culture. Ilona Bubeck (Querverlag), Peter Hedenström (co-founder of the publishers Rosa Winkel and Buchladen Eisenherz) und Steff Urgast (publisher w_orten & meer) will talk about books that made history and about what lies in store for subversive books.

Moderation: Stephanie Kuhnen

A cooperation with the Federal Agency for Civic Education and the Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)

Aktuell 29. August 2015, 18.00h - 30. August 2015

Lange Nacht der Museen // Long Night of the Museums

Am Samstag, den 29. August, lädt das Schwule Museum* herzlich zur Langen Nacht der Museen ein. Bis 2 Uhr morgens haben Sie die Gelegenheit bei uns an stündlichen Kurzführungen durch die Ausstellung, unserem Bücherflohmarkt oder einer Diskussion über Multiple Ways of Gender teilzunehmen.

Unser Programm im Überblick:

21 Uhr: Diskussion zu Multiple Ways of Gender: Goodyn Green im Gespräch mit der Kuratorin Dorothée Brill

Kurzführungen durch die Ausstellung “Homosexualität_en”: 19, 20, 22, 23, 24 Uhr

Bücherflohmarkt ab 18 Uhr in der Bibliothek des Schwulen Museums*

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On Saturday, 29 August, the Schwules Museum* cordially invites you to the Long Night of the Museums. Please come by and join us for hourly short tours through the exhibition, a book flee market and a discussion on Multiple Ways of Gender. The museum will be open until 2am.

Overview of our program:

9pm: Discussion on Multiple Ways of Gender: Goodyn Green in conversation with curator Dorothée Brill

Short guided tours through the exhibition "Homosexuality_ies": 7,8,10,11,12pm

Book Flee Market from 6pm in the library of the Schwules Museum*

 

Mehr auf der Homepage der Langen Nacht der Museen.

Event 01. September 2015 - 25. November 2015

Veranstaltungen im Deutschen Historischen Museum

Führungen durch die Ausstellung "Homosexualutät_en" im DHM

Was haben ein Tagebuch und eine Stoffpuppe mit dem Bekenntnis zur eigenen sexuellen Identität zu tun? Anhand zahlreicher privater Leihgaben werden die persönlichen "Coming-Out-Momente" verschiedener Menschen betrachtet. Diese und viele andere Zugänge werden im Rundgang durch die Sonderausstellung „Homosexualität_en“ geboten.

Mo/Mi/Fr & Sa/So jeweils 16 Uhr

4 € zzgl. Eintritt
Treffpunkt: Vor dem Ausstellungseingang

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What do a diary and a rag doll have to do with a commitment to sexual identity? These and other private loans tell about the personal "coming-out moments" of different people. They are part of a great diversity of objects shown in our special exhibition "Homosexuality_ies".
Through various exhibits from 16th century to the present, we focus on social exclusion and prosecution of homosexuals through the ages. Additionally we take a look at the struggle for acceptance of sexual diversity, and discuss the question of current challenges.

Mo/We/fr & Sa/Su at 4 pm
60 minutes
€ 4 plus admission
The tour starts in front of the exhibition

www.dhm.de/ausstellungen/homosexualitaet-en.htm

Mittwoch, 25.11.2015, 18 Uhr

Vortrag, Auditorium Deutsches Historisches Museum

Politik! Porno?! ... und Protest um 1900 – Zu den drei zwiespältigen homosexuellenemanzipatorischen Vorkämpferinnen Elberskirchen, Trosse und Sprüngli/Rüling
Dr. Christiane Leidinger, Politikwissenschaftlerin, Berlin

Aktuell 26. September 2015, 09.30h - 26. September 2015

Tagung des Fachverbandes Homosexualität und Geschichte e.V.

Samstag, 26.09.2015

Wissenschaftliches Programm/Vorträge (09.30 bis 14.00)

Ort: Schwules Museum*, Lützowstr. 73, 10785 Berlin

Raimund Wolfert (Berlin)

Eva Siewert – Kurt Hillers „Schwester im Geiste“

Christiane Leidinger (Berlin)

Zur Politik der Platzbenennung – Überlegungen für eine intersektionalitätsbewusste und empowernde  Erinnerungskultur

Ingeborg Boxhammer (Bonn)

Marta Halusa und Margot Liu: Die lebenslange Liebe zweier Tänzerinnen

Christopher Treiblmayr (Wien)

Irreversible Errungenschaften? Zur Diskursexplosion über männliche Homosexualitäten im deutschen Kino der 1990er Jahre

Ausstellung „Homosexualität_en“

15.00  Führung durch die Ausstellung „Homosexualität_en“ im Deutschen Historischen Museum,

Unter den Linden 2, 10117 Berlin durch Birgit Bosold, Kuratorin und Vorstand im Schwulen Museum*

17.00  Führung durch die Ausstellung „Homosexualiltät_en“ Im Schwulen Museum*,

Lützowstr. 73, 10785 Berlin durch Birgit Bosold, Kuratorin und Vorstand im Schwulen Museum*

18.00  Empfang im Schwulen Museum* und Gespräch mit Birgit Bosold

19.30  Anschl. Möglichkeit zum gemeinsamen Abendessen

Ort: Restaurant Elefant, Fuggerstr. 18 (Ecke Martin-Luther-Str.)

 

Mehr Informationen auf der Homepage des Fachverbandes.

Event 05. Oktober 2015, 20.00h - 5-10-2015

Heather Cassils: "The Body as Social Sculpture"

Talk with Heather Cassils, artist and motive of poster of „Homosexuality_ies“ (in English). Elaborating on the idea that our bodies are often formed in relation to societal expectations, Cassils will discuss "Cuts: A Traditional Sculpture" and "Becoming an Image".

Bashing through the binaries and the notion that in order to be officially transgendered you have to have surgery or take hormones, Cassils performs trans not as something about a crossing from one sex to another, but rather as a continual becoming, a process oriented way of being that works in a space of indeterminacy, spasm and slipperiness.

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Gespräch mit der Künstlerin Heather Cassils, die das Plakatmotiv von „Homosexualität_en“ darstellt (auf Englisch). Ausgehend davon, dass unsere Körper geformt sind von gesellschaftlichen Erwartungen, wird Cassils ihre Werke "Cuts: A Traditional Sculpture" und "Becoming an Image" diskutieren.

Binaritäten durchbrechend performt Cassils trans* nicht als einen einmaligen Wechsel von einem zum anderen Geschlecht, sonder vielmehr als ein ständiges Werden, einem prozessorientierten Weg.

Ort/venue: Schwules Museum*

Aktuell 09. Oktober 2015, 18.00h - 09. Oktober 2015

Marriage Equality and the Road to the U.S. Supreme Court: A Model for Germany?

Freedom to Marry founder and human rights activist Evan Wolfson will recount the history and struggle for marriage equality in the United States. Mr. Wolfson and Christina Reinthal, Chief-Editor, Siegessäule, will discuss lessons learned in the U.S. and how those lessons might be applied to the movement for marriage equality in Germany.

Moderation: Jeremy Fowler, Deputy Cultural Affairs Officer U.S. Embassy Berlin

A cooperation with the U.S. Embassy Berlin

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Evan Wolfson, Freedom to Marry und Menschenrechtsaktivist, ist auf Europa-Tour und berichtet von der Geschichte und den Erfolgen der Gleichstellung der Ehe. Im Gespräch mit Siegessäule-Chefredakteurin Christina Reinthal überlegen sie, inwiefern Aushandlungen in den USA eine Vorbildwirkung für die deutsche Politik und Aktivist_innen haben könnten. (auf Englisch)

Moderation: Jeremy Fowler, Stellv. Kulturattaché, U.S. Botschaft Berlin

Eine Kooperation mit der U.S. Botschaft Berlin

Evan Wolfson

Christina Reinthal

Event 17. Oktober 2015, 17.30h - 17. Oktober 2015

Funktionieren queerfeministische Interventionen im Museum?

Kurator_innen von "Homosexualität_en" im Gespräch in der Heinrich-Böll-Stiftung

Vor 30 Jahren starteten die Guerilla Girls ihren Protest gegen männliche und weiße Dominanz in Museen. Diese gelten bisweilen als „letzte Bastion“ ungebrochener männlicher, heterosexueller und weißer Perspektiven. Und heute?

Birgit Bosold: Vorstand Schwules Museum*, Berlin
Dorothée Brill: Freie Kuratorin, Berlin
Detlef Weitz: cheweitz, Büro für museale und urbane Szenografie, Berlin

Moderation: Hannah Fitsch (angefragt) Technische Universität, Berlin
Ort: Heinrich Böll Stiftung Berlin, Schumannstraße 8, Berlin

Eine Kooperation mit dem Gunda Werner Institut in der Heinrich Böll Stiftung im Rahmen der Konferenz "Dare the im_possible / Wage das Un_mögliche - Das 21. Jahrhundert feministisch gestalten"

Samstag, 17.10. 2015, 17.30 Uhr bis 19 Uhr

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Do queer feminist interventions at museum work?

A conversation with the curators of "Homosexuality_ies"

30 years ago the Guerilla Girls started their protest against male white dominance at museums. These are often the “last bastion” unbroken male, heterosexual and white perspectives. And how is it today?

Birgit Bosold: Board Member of the Schwules Museum*, Berlin Dorothée Brill: Freelance Curator, Berlin Detlef Weitz: cheweitz, Office for museal and urban scenography, Berlin

Moderation: Hannah Fitsch (solicited) Technical University, Berlin
Venue: Heinrich Böll Stiftung Berlin, Schumannstraße 8, Berlin

A cooperation with the Gunda Werner Institute at the Heinrich Boell Foundation in the context of the conference "Dare the im_possible/Wage das Un_mögliche - Das 21. Jahrhundert feministisch gestalten"

Saturday, 17 October 2015, at 5.30 pm until 7 pm

http://www.gwi-boell.de/de

Aktuell 19. Oktober 2015, 19.00h - 19. Oktober 2015

Queer sexualities on screen. Gendernormen - Welche Alternativen gibt es?

Diskussion/Panel, Humboldt Universität zu Berlin, Senatssaal

Buck Angel, Transman, Porn actor and producer

Jiz Lee, Gender queer porn star

Moderator: Dr. Laura Méritt, sexologist and feminist activist and Prof. Dr. Mari Mikkola, Humboldt Universität Berlin (Englisch/Deutsch)

Abschlussveranstaltung PorYes-Award 2015. 

Please be aware that this event is not open for anyone aged below 18.

Mehr Infos

Aktuell 26. Oktober 2015, 18.00h - 26. Oktober 2015

Curating Subcultures. How does the diaspora enter the museum?

This event will bring together four experienced artists, curators and thinkers, who have been engaged in queer-feminist and anti-racist cultural productions and politics for many years. Dwelling in- and outside of institutions as well as on various thresholds, they will reflect and discuss possibilities of challenging the normative frameworks of exhibition spaces. They will also ask the more profound question, whether it is clever at all, and if so how to enter the museum from a diasporic position. We will be striving for complex and contradictory views and feature subversive tactics, rather than promising simple answers.

Nana Adusei-Poku (Rotterdam, Netherlands) is Research Professor in Cultural Diversity at Rotterdam University of Applied Sciences focusing on Visual Culture. As curatorial fellow 2015 at the Witte de With Center for Contemporary Art she has recently co-curated the exhibition No Humans Involved, which featured the artist collective HOWDOYOUSAYYAMINAFRICAN. Nana’s considerations and visual material on the exhibition will inspire our debate.

Pauline Boudry (Berlin) is an artist working together with Renate Lorenz. She will bring their commonly produced film Toxic (2012, Super 16mm/HD, 13 min, performance: Ginger Brooks Takahashi and Werner Hirsch). The film deals, among others, with the intoxicating effects of plants, ethnographic and police photography as well as art institutions.

Antke Engel (Berlin) is director of the Institute for Queer Theory, a site where academic debate meets up with activism and artistic practices (www.queer-institut.de). Together with Jess Dorrance she has curated Bossing Images. The Power of Images, Queer Art and Politics, a project of NGBK Berlin. She will moderate this event.

Laima Kreivyté (Vilnius, Lithuania) is part of the Coolturistes artist collective. She has curated the first two queer exhibitions in Lithuania (2009, 2013). She will talk about strategies countering censorship and bring material on queer-feminist public interventions.

Ort: Zeughauskino Berlin, Unter den Linden 2 (Zugang von der Spreeseite)

Eintritt frei / free entrance

Eine Veranstaltung des Schwulen Museums* und des Deutschen Historischen Museum im Begleitprogramm der Ausstellung Homosexualität_en (26.06. – 01.12.2015) // An event commissioned by the Schwules Museum* and the German Historical Museum (DHM) Berlin accompanying the exhibition Homosexualities (June 26 – December 1, 2015).

 

 

Aktuell 07. November 2015, 19.30h - 07. November 2015

Autoerotik ist Homoerotik

Interaktiver Ausstellungsrundgang mit der Performancegruppe Ärzte ohne Ängste (aka Sissy Boyz) mit Special Guest: k_kw. Mit medizinisch pathologisierendem Blick wird die ausgestellte homoerotische Kunst bekrittelt.

Prof. Dr. Schnuppinger, Dr. Dyko, Prof. Dr. Panda und Schwester Jaqueline forschen aus Leidenschaft. Im Rahmen einer Fachkonferenz erörtern die Ärzte medizinische Irrtümer, fragen sich, ob Autoerotik als Homoerotik betrachtet werden sollte und diskutieren den Zusammenhang von Scherenschnitt und „scissoring“. Eine burlesque Operation steiler Hypothesen führt uns tief in die Eingeweide moderner Medizin und Psychologie. Um es mit Dr. Dykos Worten vom Vorabend zu sagen "Wir sind auf der Welt um gesellschaftliche Gegebenheiten aufrecht zu erhalten, sowie Berechtigung und Wahrheitsanspruch der modernen Wissenschaft, sowie der Medizin im Speziellen zu stabilisieren.


19:30 Uhr // Performance im Schwules Museum*

Event 09. November 2015, 19.00h - 09. November 2015

ECHOS+NETZE zum Vorhören

Nach 2011 und 2013 geht das Trans*tonale Ohrenfest wieder an den Start, und diesmal wird es ein ganz besonderes queeres Hörfestival. Internationale Klangkünstler_innen werden vom 20.-22. November in der ehemaligen Kapelle des Bethanien in Kreuzberg ihre klingenden Werke präsentieren. 

Wir laden Euch ein, schon mal vorzuhören: Am 9. November möchten wir Euch im Schwulen Museum* das Programm und einige unserer Künstler_innen vorstellen und Eure Fragen zu ECHOS+NETZE beantworten. Wir, das quEAR!-Team, freuen uns auf Euch!

Am Montag, 9. November 2015, 19 Uhr im Schwulen Museum*

Weitere Infos zum Festival unter:

www.quear.org

www.facebook.com/quEAR.Festival

Event 12. November 2015, 18.00h

Visible Lives: LGBTI rights and the museum

Achtung Änderung: Die Veranstaltung findet um 18:00 Uhr (statt 20:00 Uhr) und im Deutschen Historischen Museum (nicht im Schwulen Museum*) statt

Vortrag in englischer Sprach, im Deutschen Historischen Museum

Talk by Prof. Richard Sandell, Leicester

Drawing on a rich mix of international examples, Richard Sandell builds a case for greater visibility of LGBTI lives within museums, archives, galleries and heritage sites, arguing that such public portrayals are intimately bound up with broader efforts to secure equality. Greater visibility within our trusted cultural institutions, he argues, plays a significant role in shaping the kinds of conversation society has about sexuality and gender and, importantly, impacts the lives of people whose experience, perspective and contribution has too often been overlooked or silenced.

Richard Sandell is Professor of Museum Studies at the University of Leicester. His most recent book (with Eithne Nightingale) – Museums, Equality and Social Justice – examines the ways in which cultural institutions are caught up in broader struggles for equal human rights and includes the first detailed analysis of transgender representation in museums.  He is a Trustee of the Museums Association and Fellow of the RSA.  He is currently completing a book – Museums, Moralities and Human Rights – which will be published later in 2016.

A cooperation of the Deutsches Historisches Museum, the Schwules Museum* and the University of Applied Sciences Berlin (HTW).


Eintritt frei - free admission

Thursday, 6 pm // 12 November // at Deutsches Historisches Museum

5 pm: Guided tour through "Homosexuality_ies" at DHM with curator Birgit Bosold

Aktuell 14. November 2015, 19.00h - 14. November 2015

Mary Coble - Performing Queer Resistance

Mary Coble, artist and educator will discuss queer strategies of resistance through artistic practice and activism. Coble’s live work and multimedia installations revolve around queer politics, poetics and histories, often imploring unpredictability, messiness and failure as ways of subverting mainstream expectations and desires.

This talk will include examples from Coble’s work such as: Blood Script (2008) where hate speech was gathered from a public and tattooed inklessly on the artist’s skin as an act of solidarity; Fighting Cocks (2011) a durational performance in a locker room exploring queer masculinities in gendered spaces; Deferral (2013), a collective protest calling for the gay hero in face of the discriminatory practices that disallow gay men from donating blood; and Performing Defiance (2015) where the gesture of the raised fist combined with extensive glitter bombing was repeated ad absurdum pointing to the political power of “tactical frivolity”.

Mary Coble biography:

Through live work and multimedia installations-including photography, video and sound and sculpture Mary Coble aims to manifest problems of bodily, societal and symbolic navigation particularly focusing on issues of injustice and normative boundaries. Recurrent themes in Coble’s work revolve around queer politics, poetics and histories often working site-specifically, research-based and - from time to time - collectively/participatory.

Engagement in artistic practices and interventions within and outside of established institutions and the use of activist strategies are integral to Coble’s work, which has been included in exhibitions such as “Homosexuality_ies”, The Schwules Museum*, Berlin, Germany; Queer Objectivity, The Stamp Gallery, University of Maryland, Baltimore, MD; The Great Refusal: Taking on New Queer Aesthetics, School of the Art Institute of Chicago, Chicago, IL; Lost and Found: Queerying the Archive, Nikolaj Center of Contemporary Art in Copenhagen, Denmark and in the traveling archive re.act.feminism #2-a performing archive.

Coble has most recently performed live as part of the Rapid Pulse Performance Festival in Chicago, Illinois; the MADE Festival, Umea, Sweden; Commitment Issues: An Evening of Performances at Oasis Aqualounge, an ‘up-scale sex club” supported by FADO Performance Art Network, Toronto, Canada; Global Feminisms, Brooklyn Museum of Art, Brooklyn, NY and at Artists Space in Performa 05.

The most recent multimedia solo exhibitions include Gestures of Defiance at the Vita Kuben, Umea, Sweden (2015), Protest in Pride a work commissioned by the Gothenburg Pride Festival (2014) at Gothenburg City Library and in the Pride March, Deferral, Corcoran Gallery of Art, Washington, DC (2013) and Maneuvering, Overgaden Institute of Contemporary Art, Copenhagen, Denmark (2012).

Originally from North Carolina, USA, Coble currently lives in Gothenburg, Sweden and is a Senior Lecturer in the Fri Konst and Photography Units of the MFA Programs at Valand Academy of Art, Gothenburg University.

Mary Coble/2015

 

19 Uhr im Schwulen Museum* - Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Aktuell 21. November 2015 - 22. November 2015

2 Jahre SchwuZ am Rollberg - Your Kiezdisko Loves You!

♥ 2 Jahre SchwuZ am Rollberg - zum Jubiläum Lesung mit Ralf König

20.30 Uhr - Doors
21.00 Uhr - Lesung mit Ralf König
Im Anschluss Signierstunde

23.00 Uhr - Große Jubiläumsparty mit:
♥ Special Voguing performance by Germany's fiercest crew - the HouseOfMelody
♥ Kiezdisko Jubiläums-Amusement mit Edith Schröder, Jurassica Parka, Aérea Negrot uvm. - siehe Ediths Video
♥ Solischnaps für die SchwuZ-Nachbar*innen: MoRo Seniorenwohnanlage

♥ Schwules Museum* ist Kooperationspartner und mit einem Stand präsent

Tickets

Link Veranstaltung

Aktuell 22. November 2015, 18.30h - 01. Dezember 2015

"Queer Kitchen" @ Schwules Museum*

Weitere Termine kündigen wir demnächst hier an, denn die Reihe soll auch nach Ende der Ausstellung weitergehen.

 

Im Rahmen der Ausstellung "Homosexualität_en" verwandelt sich das Schwule Museum* ab dem 13. September an jedem zweiten Sonntag von 18.30-21 Uhr in einen Raum von und für die Berliner queeren und LGBTI communities.

Mit wechselnden Gästen wollen wir in solidarischer Atmosphäre über aktuelle Probleme und Konflikte diskutieren, aber auch einen Austausch über Wünsche und Utopien anregen. Wo stehen wir, wofür kämpfen wir, wie leben wir – und vor allem: Wie soll es weitergehen?

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Starting on 13 September at 6.30 pm on every second Sunday a new event will accompany the exhibition "Homosexuality_ies". The Schwules Museum* will transform itself into a space for the queer and LGBTI communities of Berlin.

With changing guests we want to talk about current problems and conflicts in an atmosphere of solidarity, and stimulate an exchange about our wishes and utopias. Where are we, what are we fighting for, how do we live - and in particular: What's next?

New dates will be published soon here; the series will continue even after the end of "Homosexuality_ies".

Aktuell 24. November 2015, 19.00h - 24. November 2015

Wenn Gesundheit zum Programm wird

WICHTIG!
Aus Krankheitsgründen muss die Veranstaltung "Wenn Gesundheit zum Programm wird" mit Martin Dannecker leider kurzfristig abgesagt werden!

 

 

Aktuell 30. November 2015, 19.00h - 30. November 2015

The Surface Tension Series

Eine Film-Premiere im Zeughauskino, Deutsches Historisches Museum

This experimental trilogy by Liz Rosenfeld (Frida & Anita, HOCH, Die Neue Frau) tracks the interwoven stories of famous women and artists in the city of Berlin during the Weimar era. 

Dramatising the stories of Frida Kahlo, Anita Berber, Hannah Höch, Leni Riefenstahl and Eva Braun, Rosenfeld cast her friends and thus ‘queered’ the well-known aspects of the lives of these famous figures. 

Rosenfeld’s choice of setting her stories in the Weimar era, while shooting in an obviously present day Berlin, also forces us to understand time and history as fluid concepts that can be unpicked, drawing attention to how we create narratives and identities and how they can be re-created through different representations. 

With the participation of director Liz Rosenfeld, Q&A moderated by Marit Östberg, visual artist, filmmaker and journalist.

Montag, 30.11. // 19 Uhr // Zeughauskino DHM

Aktuell 19. Dezember 2015, 15.00h - 19. Dezember 2015

"BÄRENMÄNNER" // "BEAR MEN"

Uraufführung des Film-Features von Gerald Backhaus, 55 Minuten, Deutsch mit englischen Untertiteln

Aufgrund des großen Interesses gibt es zwei Vorführungen am 19. Dezember um 15 Uhr und 17 Uhr

Anschließend um 18 Uhr Podiumsdiskussion mit dem Regisseur Gerald Backhaus, Kevin Clarke, Ingo Gust und Laura Méritt

 

Metrosexuelle, Spornosexuelle, Lumbersexuelle - wer blickt da noch durch? Während Mode, Marketiers und der ständige Abgrenzungsdrang der Jugend einen neuen Archetypen nach dem anderen ins Rennen schicken, versucht Gerald Backhaus in seinem Feature „Bärenmänner“ der Sache mal auf den Grund zu gehen: Warum ist Stärke angesagt? Warum tragen Männer heutzutage vermehrt Bärte? Was macht das Mann-Sein aus? Und wie ist ihr Verhältnis zur Körperbehaarung? Kern aller Fragen? Die Suche nach dem "Bär im Mann“. Unterhaltsam und mit einem zwinkernden Auge gedreht. Etwa bei einem Konzert von Rummelsnuff, der Bread & Butter Modemesse, beim Barbier, mit "bärigen" Männern beim Sport, mit einer Sexologin sowie bei einer Rücken-Enthaarung. Höhepunkt des Films ist das Eintauchen in die schwule Bärenszene in Köln, in der der "Mr Bear Germany" gewählt wird. 

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First release at Schwules Museum* at 3 and 5 pm

Panel discussion with director Gerald Backhaus, Kevin Clarke, Kaey Kiel und Laura Méritt

Feature from Gerald Backhaus, 55 minutes, German with english subtitles

Meterosexual, spornosexual or lumbersexual – who can tell? While fashion,  designers, and youth´s constant desire to be different present us with one archtype after another, Gerald Backhaus attempts in his new documentary “Bear-men” to get to the bottom of things – why is strength so coveted? Why do more and more men wear beards today? What is it like being a man? And how do they cope with body hair? The nub of all questions? The search for the "Bear in the Man“. Entertainingly filmed with a nod and a wink, it is a bit like being at a Rummelsnuff concert, or at the Bread & Butter Fashion Week, at the barber´s, being with sporty “bear” types, with a sexologist, or having hair shaved off your back. The highlight of the film is the gay scene in Cologne where "Mr Bear Germany" is chosen.

Aktuell 27. Dezember 2015, 17.00h - 27. Dezember 2015

Hildegard Knef Abend mit René Koch

am 27. Dezember 2015 um 17 Uhr im Schwulen Museum*

Rote Rosen für Hildegard Knef

Im Rahmen unserer Ausstellung "Die Kunst des schönen Scheins - Travestiestar, Make-up Künstler, Lippenstiftsammler, Charity-Aktivist. Eine Hommage zu René Kochs 70. Geburtstag" erinnert René Koch an die Diva.

Am 28. Dezember wäre die Berliner Legende Hildegard Knef 90 Jahre alt geworden. Ihre Chansons, ihre Filme, ihre Bücher sind unvergessen. Ihr Visagist René Koch erinnert an seine langjährige Freundin.

„Eine Dame schwitzt nicht, eine Dame friert nicht, sie muss nie aufs Klo; sie trägt Hut und hat immer eine gepuderte Nase!“ Mit diesem Credo habe ich das Herz der Knef im Sturm erobert.

Ende der siebziger Jahre haben wir uns kennen gelernt. Ich war gebeten worden, Hilde für ihren Auftritt zu schminken. Ich freute mich riesig auf diese Begegnung, hatte ihr Buch „Der geschenkte Gaul“ gelesen und zigmal ihre Songs gehört. Sofort wurden wir Freunde. Als Chefvisagist von Yves Saint Laurent Beauté brachte ich sie in sein Modehaus nach Paris. Die Fahrten an die Seine und viele mehr, die ich als ihr Tournee-Begleiter in Sachen Outfit mitmachte, hat sie in ihrem Tatsachen-Roman „So nicht“ beschrieben. Dort nennt sie mich Raymond.

Für die Knef mit ihren geheimnisvollen grünen Augen, umrahmt von ihrem unvergessenen Markenzeichen, den voluminösen Wimpern, wovon ich ihr in den 25 Jahren unserer Beauty-Liaison sicherlich einige Kilometer geklebt habe, dem ungewöhnlich geschnittenen großen Mund, war es verhältnismäßig einfach, ein Make-up zu kreieren. Sie ließ sich gern beraten, aber manchmal griff sie auch selbst zu Pinsel und Stift. Ungeschminkt habe ich allerdings des Öfteren scherzhaft „Ida Putenschlund“ zu ihr gesagt. Darüber konnte sie herzlich lachen, und unser gemeinsamer Humor war es auch, der uns immer zusammen gehalten hat. Oft sagte sie zu mir: „Deine äußere Hilfe ist auch eine innere.“ So ging es zwischen uns nicht nur um die fundamentale Frage jeder Frau „Wie sehe ich aus“, sondern um eine wahlverwandtschaftliche Beziehung mit vielen unvergessenen Begegnungen, Briefen, Telefonaten und Gesprächen.

Am Sonntag, den 27. Dezember um 17 Uhr liest René Koch aus ihren Briefen an ihn und erzählt tolle Stories, wie z.B. als Hilde Knef vom Affen gebissen wurde.  Zu besichtigen sind auch ihr Bühnenkleid, Wimpern, Briefe usw.