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Pressebereich: Intimacy

26. November 2020

Die Eröffnung findet an zwei Abenden statt: Am 26. November 2020 um 19 Uhr und am 27. November um 19 Uhr. Anmeldung erforderlich.

Ausstellung: 27. November 2020 – 25. Februar 2021

Spätestens seit die Fotografin Nan Goldin in den 1980er Jahren begann, mit schonungsloser Nähe ihr eigenes Leben zu dokumentieren, gehört Intimität zu den zentralen Anliegen queerer Kunst. Mit ihr zeigt sich das Verhältnis von Öffentlichem und Privatem auf besondere Weise. Ist das Öffentlichmachen intimer Handlungen für queere Minderheiten zwar riskant, haben sich hier auch stets neue Formen und Versionen von Intimität herausgebildet, vor allem auch in Berlin – von der Ekstase auf der Tanzfläche über das Abenteuer im Darkroom bis zur Hingabe in einer polyamourösen Beziehung.

Gerahmt werden diese Lebensformen von medialen und pharmakologischen Entwicklungen. Die Digitalisierung hat hier Spuren hinterlassen wie die Medizingeschichte von HIV/AIDS bis zu Covid 19. Die Ausstellung „Intimacy“ zeigt zu diesen Themen ca. 30 Positionen der queeren Gegenwartskunst: von Fotografien über Malerei und Skulpturen zu Videoinstallationen und Filmen.

Beteiligte Künstler*innen: Sholem Krishtalka, Rafael Medina, Del LaGrace Volcano, Elijah Burgher, Abel Burger, Simon Fujiwara, Slava Mogutin, AA Bronson, John Paul Ricco, Eva Giannakopoulos, Marlon Riggs, Michaela Melián, Vika Kirchenbauer, Doron Langberg, Kerstin Drechsel, Paul Mpagi Sepuya, Clifford Prince King, Derrick Woods-Morrow, Emerson Ricard, Victor Luque, Spyros Rennt, Irma Joanne, Lucas Foletto Celinski, Florian Hetz, Zanele Muholi, Tejal Shah, Roey Victoria Heifetz, Nan Goldin, Donna Huanca, Cibelle Cavalli Bastos, Studio P-P, George La Nonce.

Kuratiert von Peter Rehberg & Apostolos Lampropoulos.


Pressefotos:

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