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Buchpräsentation: „Der lange Weg zur Selbstbestimmung“ von Nora Eckert

25. September 2026 18:00

Nora Eckert liest aus „Der lange Weg zur Selbstbestimmung. Eine trans*Geschichte BRD/DDR“

Veranstaltung in deutscher Lautsprache

Ort: Schwules Museum, Raum 2

Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro

 

In ihrem brandneuen Buch beschreibt Nora Eckert, wie aus Initiativen Einzelner, die sich für die rechtliche und soziale Anerkennung ihres trans*Seins einsetzten, eine kollektive Bewegung wurde. Sie zeichnet nach,  wie aus frühen Netzwerken und Selbsthilfegruppen eine Community entstand mit dem Anspruch politischer Selbstvertretung und bundesweiten Beratungsstrukturen, wie wir sie heute kennen und mit welchen Prozessen, Diskursen und Akteur*innen dies verbunden war. Das Buch ist also Bewegungs- und zugleich Emanzipationsgeschichte, eingebettet in die deutsche Gesellschaftsgeschichte, denn in den Kämpfen um Anerkennung ging es stets um zweierlei: um die geschlechtliche Selbstbestimmung und mithin um Geschlechtsmündigkeit, und es ging um die Entpathologisierung von trans*  und schließlich um die Übernahme der Deutungsmacht.

Nora Eckert (*1954), lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Autorin bei queer.de und setzt sich als trans*Aktivistin für die Interessen der trans*Community ein. Von 2022 bis 2025 war sie Vorständin beim Bundesverband Trans* e. V.. Sie ist Mitglied des Vorstands von TransInterQueer e.V. und eine engagierte Verbündete des Schwulen Museums. Zuletzt erschienen von ihr »Außerhalb oder innerhalb der Binarität? Sind wir unsere Genitalien?« (2023), »Wie alle, nur anders. Ein transsexuelles Leben in Berlin« (2021).

 

Nora Eckert:

Der lange Weg zur Selbstbestimmung. Eine trans*Geschichte BRD/DDR

250 S., 15 z.T. farb. Abb., Klappenbroschur, 12,5 x 21 cm

Wallstein Verlag, erscheint voraussichtlich am 16.09.2026

Foto: Meike Kenn