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Druck machen! HIV/Aids Gestern und Heute

1. Dezember 2025 19:00

01.12.2025, 19 Uhr, Einlass 18:30 Uhr

 

Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember 2025 laden wir euch herzlich zur Veranstaltung „Druck machen!“ ein – einem Abend, der Erinnerung, Dialog und künstlerische Auseinandersetzung miteinander verbindet.

Der Welt-Aids-Tag ist ein Tag des Gedenkens und zugleich des Widerstands. Er erinnert daran, dass HIV weiter existiert und dass Prävention, Aufklärung und solidarisches Miteinander unvermindert wichtig bleiben. Das Projekt „Druck machen!“ knüpft an diese Tradition an und fragt: Wie kann der Austausch zwischen den Generationen dazu beitragen, heute und zukünftig erfolgreich HIV-Prävention zu betreiben, Stigma abzubauen und uns gegenüber künftigen neuen Pandemien zu wappnen?

Welt-Aids-Tag: Mehr als Erinnern!

Der Welt-Aids-Tag (01.12.) ist ein Tag der Trauer. Zugleich ist er auch ein Tag des Widerstands, an dem wir daran erinnern, dass das Virus weiterlebt und Menschenleben bedroht. Das gemeinsame Gedenken an die Opfer der Krankheit verbindet deshalb Vergangenheit und Zukunft: Erinnerung und Prävention gehören zusammen.

Für die Jüngeren liegt die Anfangszeit von HIV/Aids inzwischen längst in grauer Vorzeit. Vielen Älteren sind die politischen Kämpfe um Information, Prävention und selbstbestimmten Schutz hingegen noch in lebendiger Erinnerung. Wie kann das Gespräch zwischen den Generationen dazu beitragen, das Virus weiter in Schach zu halten?

„Spread the Word, not the Virus!“

Auf Einladung der IWWIT-Kampagne der Deutschen Aidshilfe entwickeln Design-Studierende der Universität der Künste Berlin gemeinsam mit der Professorin Franziska Morlok und dem Kurator Michael Annoff ein intergenerationelles Publikationsprojekt. Das Projekt „Druck machen!“ erinnert an die Möglichkeiten von Prävention und Kommunikation in einer Zeit analoger Gestaltung, in der Informationen anders als die Krankheit noch nicht viral vervielfältigt werden konnten.

Im Mittelpunkt des Abends steht der generationenübergreifende Dialog.
Unter der Moderation von Michael Annoff sprechen Eugen Januschke (Schwules Museum), Jonathan Gregory und Ahmet Sitki Demir (IWWIT-Team) mit Menschen aus den queeren und positiven Communitys darüber, wie trotz unterschiedlicher biografischer Hintergründe an HIV/Aids erinnert werden kann und wie das uns hilft, heute und zukünftig erfolgreich HIV-Prävention zu betreiben, Stigma abzubauen und uns gegenüber künftigen neuen Pandemien zu wappnen.

Das Projektseminar „Druck machen!“, Luka Löhner, Lea Verholen, Jonas Gerber und Prof. Franziska Morlok, stellen in diesem Rahmen vor, was sie im Archiv des Museums vorgefunden haben. Birol Işık und erinnert unter anderem an die Arbeit des AIDS Danışma Merkezi. Hava Erica Zeytin berichtet von ihrem generationsübergreifenden Austausch mit Tsepo Bollwinkel. Lexie Fosså (YouthWork-Team der Berliner Aids-Hilfe) spricht mit Jonathan Gregory (IWWIT) über die Motivation, sich als junger Mensch in der Aids-Hilfe zu engagieren.

Abgerundet wird der Abend durch einen Auftritt von Vivienne P. Lovecraft.

Das Event findet auf deutscher Lautsprache statt. Eintritt: frei

 

„Druck machen!“ ist ein Projekt der Präventionskampagne der Deutschen Aidshilfe IWWIT in Kooperation mit dem Kurator Michael Annoff, dem Schwulen Museum Berlin und der Universität der Künste Berlin.

 

Gefördert wird IWWIT durch das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit.

 

Foto: Archiv Recherche im Schwulen Museum