Queeres Leben gibt es überall! 🌈 Mit dem Projekt Queere Kiezgeschichten wollen wir eben diese erzählen, sichtbar machen und weitertragen – von Spandau bis Marzahn-Hellersdorf! 🐻
Das Schwule Museum – aka das älteste queere Museum der Welt – taucht gemeinsam mit euch und drei verschiedenen Jugendzentren in die queere Geschichte des Bezirks ein: wir treffen Zeitzeug*innen und Aktivist*innen und hinterlassen unseren künstlerischen Fußabdruck in der queeren Geschichte der Stadt.
In der ersten Woche der Osterferien sind wir im Nollendorfkiez unterwegs: Rund um den Trans* Day of Visibility geht es um queeres Leben heute und früher. Wir nehmen diesen Tag zum Anlass um gemeinsam über die Sichtbarkeit von Trans*Personen und queeres Leben nachzudenken. Sichtbar bedeutet, sich nicht verstecken zu müssen und dass wir uns untereinander sehen und erkennen. Im Archiv des Museums schauen wir uns historische Poster, Kunstwerke und Grafiken an. Was haben Künstler*innen und Aktivist*innen in vergangenen Jahrzehnten verwendet? Welche Schriftarten, Bilder, Designs oder Sprüche finden wir passend? Wie bekommen wir einen eigenen Stil in der Gestaltung? In den folgenden Tagen und entwickeln dann selbst Poster- und Stickermotive, zum Verschenken und Aufhängen an unterschiedlichen Orten.
Das Ferienprogramm “Queere Kiezgeschichten” findet von Montag, 30. März – Donnerstag, 2. April, von 16 bis 20 Uhr statt statt. Den ersten Tag starten wir gemeinsam im Queeren Jugendzentrum Queerdom, von dort aus machen wir verschiedene Ausflüge und besuchen auch am Montag das Archiv des Schwulen Museums. Die Teilnahme ist kostenfrei, für Snacks ist natürlich gesorgt.
Ihr seid zwischen 14 und 21 Jahren alt, Queer oder Allys und habt Lust, mitzumachen? Dann kommt einfach im Queerdom vorbei. Bei Fragen könnt ihr euch beim Queerdom (persönlich oder über Instagram) oder hier melden: fuehrungen@schwulesmuseum.de
Orte:
Queerdom, Lützowstraße 28, 10785 Berlin
Schwules Museum Berlin, Lützowstraße 73, 10785 Berlin
Gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung FS1, 2026
Grafik: Yasmin Künze