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Vernissage: Lieber glücklich als normal! Queere Erfahrungen in christlich-fundamentalistischen Kontexten

25. Juni 2026 19:00

Vernissage mit Artist-Talk und Diskussion zum Thema:
„Das sieht man doch sofort!? Gesichter des christlichen Fundamentalismus“

Die Ausstellung „Lieber glücklich als normal! Queere Erfahrungen in christlich-fundamentalistischen Kontextenmacht sichtbar, wie religiös begründete Normvorstellungen zu Ausgrenzung, spirituellem Missbrauch und sogenannten Konversionspraktiken führen können. Anhand von Interviews und künstlerischen Arbeiten erzählt sie zugleich von Widerstand, Resilienz und den vielfältigen Wegen, auf denen Betroffene ein selbstbestimmtes Leben sowie neue Formen von Glauben und Spiritualität finden. Gemeinsam eröffnen wir am 25.06.2026 ab 19 Uhr dieses Projekt der Stiftung Schwules Museum.

Nach einer kurzen Begrüßung spricht Sophie Rauscher u.a. mit Pauli Linke und weiteren Personen in einer halbstündigen Panel-Diskussion über verschiedene Erscheinungsformen queerfeindlicher Kirchen und Gemeinden.

 

Paulis Kunst macht auf Queerness in traditionellen christlichen Symbolen aufmerksam. Gleichzeitig gibt es Gemeinschaften, die ihren Glauben modern oder ganz ohne Prunk interpretieren. Vereint bleiben sie in subtiler bis offener Queerfeindlichkeit.


Im Anschluss gibt es Sektempfang, solange der Vorrat reicht. 


Die Vernissage findet auf deutscher Lautsprache statt und ist kostenfrei. Auch missbräuchliche und gewaltvolle Erfahrungen werden voraussichtlich im Gespräch Erwähnung finden, auch wenn unser Fokus ein anderer sein wird.

 

Bild: Pauli Linke, „Salbung“, 2022, aus der Arbeitsreihe „Both—and, rather than either—or“