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bildungsangebote

Führungen

Öffentliche Führungen

Jeden Donnerstag (18 Uhr) und Samstag (16 Uhr) finden öffentliche Führungen in Englisch oder Deutsch durch unserere Ausstellungsräume statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos, bezahlt werden muss nur der Eintritt ins SMU selbst.

Private Führungen

Führungen für Gruppen sind durch alle Ausstellungen (max. 25 Personen), sowie das Archiv (max. 15 Personen) buchbar. Die Führungen dauern jeweils eine Stunde und können in deutscher oder englischer Sprache gebucht werden.

Preise für private Führungen: 50,00€ (Deutsch), 60,00€ (Englisch) + Eintritt

Schulklassen

Wir bieten Führungen durch unsere Ausstellungen speziell für Schulklassen an. Schwerpunkte und Themen können individuell vereinbart werden. Außerdem bieten wir 3-Stunden-Workshops für Jugendliche und Schulklassen an.

Preise für Schulklassen: 50,00 € deutsch, 60,00 € englisch (+ 7,50 € Eintritt für Lehrkräfte, Schüler*innen müssen keinen Eintritt bezahlen)

Buchung

Führungen und Workshops für Jugendliche und Schulklassen

Anina Falasca
Wissenschaftliche Volontärin
Tel.: +49 (0)30 69 31 17 2
fuehrungen@schwulesmuseum.de

Ort: Schwules Museum | Lützowstraße 73 | 10785 Berlin
Termine: Montag bis Freitag | 10-13 Uhr | 3 Stunden
Kosten: 
150 Euro pro Workshop (max. 20 Schuler*innen)
Konzept und Leitung: Carina Klugbauer und Anina Falasca

MAGNUS, LILI UND ROSA

LSBTIQ*-Geschichte und Bewegung entdecken

Die Jugendlichen lernen im Museum zentrale Protagonist*innen der LSBTIQ-Bewegung (Lesbisch, Schwul, Bi, Trans, Inter, Queer) kennen. Sie recherchieren, mit welchen Einschränkungen queere Personen in ihrem Leben konfrontiert waren und wie sie sich dagegen zur Wehr setzten. Dabei treffen sie auf Magnus Hirschfeld und sein 1919 gegründetes Institut für Sexualwissenschaft. Das Berliner Institut war die erste Einrichtung zur wissenschaftlichen Erforschung von Sexualität und Geschlecht und setzte sich für die Anerkennung von homosexuellen und transgeschlechtlichen Personen ein. 1933 wurde es von den Nationalsozialisten geplündert und geschlossen. Am Beispiel weiterer historischer Persönlichkeiten wie der vom Institut unterstützten transgeschlechtlichen Person Lili Elbe oder Rosa von Praunheim, einem Pionier der Schwulenbewegung der 1970er Jahre, werden zentrale Stationen der Bewegungsgeschichte diskutiert.

Der Workshop vermittelt mit kreativen Methoden Wissen über queere Lebensrealitäten sowie Berliner Geschichte und sensibilisiert für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.

Für Schüler*innen von 14 bis 18 Jahren

GENDER IN GAMES

Geschlechterrollen in Videospielen und Marketing der Spieleindustrie

Zur Sonderausstellung „Rainbow Arcade – Queere Videospielgeschichte 1985-2018“

Die Ausstellung „Rainbow Arcade“ zeigt vielfältige Exponate aus gut 30 Jahren Mediengeschichte, unter anderem spielbare Titel, Konzeptzeichnungen, von Fans selbst geschriebenen Modifikationen und Dokumentationen von Online-Communities. Sie macht eine popkulturelle Bestandsaufnahme zu Fragen von Repräsentation, stereotyper und diskriminierender Erzählweisen in Unterhaltungsmedien und unserem kulturellen Gedächtnis.

Im Workshop wird gefragt: Wie werden Geschlechterrollen, Beziehungen und queere Lebenswelten in Computerspielen dargestellt? Sie diskutieren ihnen bekannte Spiele mit dem, was sie in der Sonderausstellung „Rainbow Arcade“ an Meilensteinen der LGBTQIA* Videospielgeschichte kennen gelernt haben. Es wird über kritische Darstellungsweisen sowie über gelungene Beispiele gesprochen.

Mit dem neu erlangten Hintergrundwissen entwickeln sie in Kleingruppen in einem geschützten Umfeld eigene Charakter- und Storyideen. Sie können ihrer Fantasie freien Lauf lassen, ohne den Druck der Vermarktbarkeit, dem Spiele sonst häufig von Seite der Videospielindustrie unterliegen.

Ziel ist es einen einfachen Bezug zu kulturellen Angeboten in einer Sprache herzustellen, mit der die Jugendlichen heutzutage aufwachsen. Es gilt gesetzte Rollenbilder zu hinterfragen und einen eigenen kreativen und kritischen Ausdruck zu finden.

Der Workshop vermittelt mit kreativen Methoden Wissen über queere Lebensrealitäten und sensibilisiert für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.

Für Schüler*innen ab 12 Jahren

Konzept und Leitung: Svenja Anhut, Gamedesignerin und Medienpädagogin

Looking for Queerdom

Ein Filmprojekt für Jugendliche im Schwulen Museum

Sieben junge Filmemacher*innen haben sich vom 9. Juli bis zum 13. Juli 2018 in einem fünftägigen Workshop mit (hetero)normativen Sichtweisen auf Sexualität, Geschlechtsidentitäten und Sexismus im Alltag beschäftigt. Entstanden sind vier Filme, die für einen Monat im siebte Programm der 12 Monde Filmlounge in den Ausstellungsräumen des Museums gezeigt wurden.

Konzept und Idee: Sanni Cabral, Anina Falasca, Giuseppina Lettieri, Sandra Ortmann, Felix Roadkill
Workshopleitung: Sanni Cabral und Mareike Bernien
Teilnehmer*innen: Angelina Engelking, Frida Willemeit, Imke Gründewald Francia, Jamie Färber, Lucina Böhlke, Tamina Mai

Der Workshop LOOKING FOR QUEERDOM war eine Kooperation zwischen dem Schwulen Museum, dem Archiv der Jugendkulturen // Diversity Box, Jugend im Museum und EMPOWERMENT. Gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.