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bildungsangebote

Führungen

Öffentliche Führungen

Jeden Donnerstag um 18 Uhr finden öffentliche Führungen in Englisch oder Deutsch durch unsere Ausstellungsräume statt. Aufgrund von Covid-19 dürfen aktuell nur 6 Personen an der Führung teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt durch Hinterlegung der Kontaktdaten an der Kasse, am Tag der Führung. Begrenzte Verfügbarkeit – eine Teilnahme kann leider nicht garantiert werden. Die Teilnahme ist kostenlos, bezahlt werden muss nur der Eintritt ins SMU selbst.

Private Führungen

Führungen für Gruppen sind durch alle Ausstellungen (max. 6 Personen), sowie das Archiv (max. 6 Personen) buchbar. Die Führungen dauern jeweils eine Stunde und können in deutscher oder englischer Sprache gebucht werden.

Preise für private Führungen: 50,00€ deutsch, 60,00€ englisch + Eintritt

Schulklassen

Wegen Covid-19 können aktuell leider keine Führung oder Workshops für Schulklassen gebucht werden.

Buchung

Führungen und Workshops für Jugendliche und Schulklassen

Frede Macioszek
Wissenschaftliches Volontariat
Tel.: +49 (0)30 69 31 17 2
fuehrungen@schwulesmuseum.de

Ort: Schwules Museum | Lützowstraße 73 | 10785 Berlin
Termine: Montag bis Freitag | 10-13 Uhr | 3 Stunden
Kosten: 
150 Euro pro Workshop (max. 20 Schuler*innen)
Konzept und Leitung: Carina Klugbauer und Frede Macioszek

Rosa Winkel, Tuntenstreit und Fliegende Lesben

LSBTIQ*-Bewegungsgeschichte in Deutschland seit den 1960ern bis heute

In diesem Workshop setzen sich Schüler*innen mit LSBTIQ* (Lesbisch, Schwul, Bi, Trans*, Inter* und Queer) Geschichte in der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik und dem wiedervereinigten Deutschland seit den 1960er Jahren bis in die Gegenwart auseinander. Warum wurde der Rosa Winkel seit den 1970ern von Schwulen verwendet, obwohl er von den Nationalsozialisten zur Kennzeichnung homosexueller Häftlinge in den Konzentrationslagern diente? Was ist unter dem Tuntenstreit zu verstehen? Weshalb kann der §218, durch den Schwangerschaftsabbrüche noch heute strafrechtlich verfolgt werden, im Kontext queerer Geschichte und Gegenwart gesehen werden? Und: Wer oder was waren die Fliegenden Lesben?

Anhand zentraler Protagonist_innen der LSBTIQ* Bewegung lernen die Schüler*innen unterschiedliche Formen von Diskriminierung und deren Auswirkungen auf das Leben von queeren Personen kennen. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen sozialen und politischen Systeme beschäftigen sie sich mit Formen politischen Protests und gesellschaftlichem Wandel. Der Workshop soll Schüler*innen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sensibilisieren und bestärkende queere Vorbilder liefern.

Für Schüler*innen und junge Erwachsene von 15-21 Jahren.

Konzept und Leitung: Carina Klugbauer und Frede Macioszek

Homofeindlichkeit, Interfeindlichkeit, Sexismus

Über Diskriminierungen sprechen lernen

Homo-, Trans- und Interfeindlichkeit sind Diskriminierungsformen, die LSBTIQ* (Lesbisch, Schwul, Bi, Trans, Inter und Queer) Personen erfahren (können). Neben diesen gibt es jedoch noch weitere strukturelle Diskriminierungsformen, die sich in unserer Gesellschaft, in Institutionen und dem persönlichen Umfeld von Personen zeigen. Dieser Workshop möchte Schüler*innen für Diskriminierungen sensibilisieren und ihnen einen Einblick in unterschiedliche sichtbare und unsichtbare Formen von Diskriminierung geben. Wie zeigt sich Sexismus? wie zeigt sich Homofeindlichkeit, wie Klassismus? Schüler*innen lernen anhand von Beispielen aus der Ausstellung und mit interaktiven Methoden, welche Einschränkungen LSBTIQ* Personen erfahren haben und und wie unterschiedlich diese Community ist. Der Workshop soll Schüler*innen dazu anregen, ihre eigenen Stereotype zu reflektieren und zivilcouragiertes Handeln ermöglichen.

Für Schüler*innen und junge Erwachsene von 15-21Jahren.

Konzept und Leitung: Saida Saad und Felicia Rolletschke

Looking for Queerdom

Ein Filmprojekt für Jugendliche im Schwulen Museum

Sieben junge Filmemacher*innen haben sich vom 9. Juli bis zum 13. Juli 2018 in einem fünftägigen Workshop mit (hetero)normativen Sichtweisen auf Sexualität, Geschlechtsidentitäten und Sexismus im Alltag beschäftigt. Entstanden sind vier Filme, die für einen Monat im siebte Programm der 12 Monde Filmlounge in den Ausstellungsräumen des Museums gezeigt wurden.

Konzept und Idee: Sanni Cabral, Anina Falasca, Giuseppina Lettieri, Sandra Ortmann, Felix Roadkill
Workshopleitung: Sanni Cabral und Mareike Bernien
Teilnehmer*innen: Angelina Engelking, Frida Willemeit, Imke Gründewald Francia, Jamie Färber, Lucina Böhlke, Tamina Mai

Der Workshop LOOKING FOR QUEERDOM war eine Kooperation zwischen dem Schwulen Museum, dem Archiv der Jugendkulturen // Diversity Box, Jugend im Museum und EMPOWERMENT. Gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.